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Di, 12.06.2007 13:57
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pte20070612045 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Web-2.0-Blase durch Firmenguideline zu retten

Grundcharakter der Seiten- oder Portalsphilosophie ist beizubehalten
Bestimmte Kriterien bei Web-2.0-Unternehmen wichtig (Foto: pixelio.de)
Bestimmte Kriterien bei Web-2.0-Unternehmen wichtig (Foto: pixelio.de)

Wiesbaden/Frankfurt am Main (pte045/12.06.2007/13:57) - Massive Investitionen von Medienunternehmen, Telekommunikationskonzernen, Banken und Risikokapitalgesellschaften in Web-2.0-Unternehmen könnten schon bald dazu führen, dass sich diese "Very New Economy" überhitzt und letztlich verglüht. Diese Warnung sprechen die im Business Angels FrankfurtRheinMain (BA-FRM) http://www.ba-frm.de organisierten Finanzinvestoren gemeinsam mit dem Web-2.0-Stadtportal-Communities-Betreiber eins.de aus. Vorbeugend entwickelten die Interessenvertreter für Investoren, die in den Web-2.0-Markt einsteigen wollen, eine gemeinsame Guideline, die den Zusammenbruch des derzeit florierenden Geschäfts verhindern soll.

"Die Gefahr einer Überhitzung der Web-2.0-Branche besteht durchaus, wenngleich dieser ,Markt' viele Facetten hat und sich contentgebundene Community-Projekte wie Wikipedia langfristig gut entwickeln werden", erläutert Frank Müller, geschäftsführendes Mitglied des Vorstands der BA-FRM, auf Nachfrage von pressetext. Im Detail raten die Experten potenziellen Investoren sich nur dann an einer Web-2.0-Unternehmung zu beteiligen, wenn diese über eine etablierte, zumindest jedoch zweijährige Markterfahrung verfügt. Den Idealfall sehen die Experten hingegen in einem dreijährigen oder bereits länger zurückliegenden Markteintritt des jeweiligen Unternehmens. Ein für finanzierungswillige Geldgeber funktionierendes Geschäftsmodell sollte hierbei als "unabdingbare Voraussetzung" gelten. Zudem sollte die Web-2.0-Company, in die Investitionen geplant sind, nach Möglichkeit schwarze Zahlen schreiben oder zumindest auf dem Weg dorthin sein.

"Hierbei kommt es vor allem darauf an, dass die Web-2.0-Unternehmen, in die zum Beispiel Verlage verstärkt investieren, bereit sind, ökonomische Konzepte mitzutragen", unterstreicht der Experte. Zu verwirklichende Potenziale seien beim Kauf der häufig rote Zahlen schreibenden Unternehmen daher mindestens genauso wichtig. Auch weisen die "Business Angels" darauf hin, dass nur eine loyale Nutzerschaft, die nicht nach einem Eigentümerwechsel gleich wieder abspringt, bei geplanten Investitionen vorab mitbedacht werden sollte. "Kundenbindung hat sehr viel mit dem jeweiligen Internetportal zu tun. Die Nutzer haben hierbei ein großes ,Gerechtigkeitsgefühl', sodass der Investor stets den Grundcharakter der Seiten- oder Portalsphilosophie in behutsamer Abstimmung auf die Nutzerinteressen beibehalten sollte", so Müller.

Investoren sollten jedoch auch darauf achten, dass die "Patentfalle" gemieden wird. Viele Web-2.0-Firmen verstoßen wissentlich gegen Patente, ohne dies einem potenziellen Investor vorher zu verraten. Die Verankerung der Web-Company in der "realen Welt" wird zwar für die dauerhafte Werthaltigkeit als wichtig, jedoch nicht als zwingend vorausgesetzt. Demnach sollten mindestens vier der insgesamt sechs Erfolgskriterien tatsächlich zutreffen, da sich ein etwaiges Investitionsvorhaben sonst schnell negativ entwickeln könnte.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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