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Die 25-Euro-Münze "Europäische Satellitennavigation"

Niob 2006 in gold-brauner Farbe und heiß begehrt


Wien (pts029/27.02.2006/16:12) - Mit großer Spannung erwarten Münzfreunde dieser Tage die nächste Ausgabe einer Silber-Niob-Münze. Nicht nur in Österreich, sondern weit über unsere Landesgrenzen hinaus zählt das weltweit erstmals von der der Münze Österreich hergestellte, modern gestaltete Bimetall-Stück, von dem es jährlich nur eine Edition gibt, zu den begehrtesten Münzen überhaupt. Obwohl schon nach dem Erfolg der ersten beiden Ausgaben die Auflage von 50.000 auf 65.000 Exemplare angehoben wurde, können für diese Ausgabe bei der Münze Österreich selbst keine Bestellungen mehr angenommen werden. Mit etwas Glück aber ist die Münze noch in Geldinstituten oder im Fachhandel erhältlich. Das neue 25-Euro-Stück ist dem Hightech-Thema "Europäische Satellitennavigation" gewidmet und erscheint am 1. März. Was Silber-Niob-Münzen so einzigartig macht: Die Farbe des Niobs wird nicht durch einen Farbauftrag, sondern durch eine spezielle Behandlung des Metalls erzeugt.

Was die neue Münze zeigt.
Die eine Seite der Münze zeigt im Niobteil die Weltkugel, um die Navigationssatelliten in Umlaufbahnen kreisen. Im Ring aus Silber sind Transportmittel zu sehen, für deren logistische Unterstützung solche Navigationssysteme gedacht sind. Oben ein Flugzeug, am unteren Münzrand ein Containerschiff, dessen Position durch drei Satelliten bestimmt wird. Ebenso zu sehen sind der Triebwagen eines modernen Hochgeschwindigkeitszuges, ein Lastkraftwagen sowie ein Einsatzfahrzeug. Im Innenteil der anderen Seite ist eine Windrose mit den Himmelsrichtungen zu sehen. Der Niobkern nennt auf dieser Seite konkrete geografische Koordinaten - nämlich jene der Prägestätte der Münze Österreich in Wien, wo die Münze das Licht der Welt erblickte.
Anlass für die neue Münze ist das europäische Satellitennavigations-

System, das unter dem Namen GALILEO im Entstehen ist. Vor wenigen Wochen erst wurde ein Testsatellit - mit Technologie aus Österreich an Bord - erfolgreich in den Orbit geschickt. Ziel dieses milliardenteuren Projekts ist es, neben dem US-System GPS das erste satellitengestützte Positionsbestimmungs- und Navigationssystem unter ziviler Kontrolle zu schaffen. Kern von GALILEO werden 30 Satelliten sein, die auf drei verschiedenen Bahnen die Erde umkreisen. Mit der Inbetriebnahme von GALILEO ist im Jahr 2010 zu rechnen. Für Österreich ist GALILEO von hoher industriepolitischer Bedeutung, denn auch heimische Unternehmen sind am GALILEO-Projekt beteiligt. So stammen etwa Frequenzgeneratoren, Kernstücke von Satelliten, aus Österreich.

Ausgabe ab 1. März 2006.
Die Münze "Europäische Satellitennavigation" besteht neben den 7,15g Niob im Innenteil aus einem 9g Feinsilberring und wird ausschließlich in der Qualität "Handgehoben" geprägt. Der empfohlene Ausgabepreis mit Etui und Echtheitszertifikat beträgt Euro 41,80 (inkl. USt). Obwohl die Zahl von 65.000 Exemplaren als Reaktion auf die überaus große Nachfrage früherer Jahre bereits eine Anhebung der Auflage beinhaltet, sind die direkt von der Münze Österreich verkauften Münzen heute schon vergriffen. Wieder lagen die Bestellungen weit über dem verfügbaren Kontingent. In Banken, Sparkassen sowie im Münzhandel sollten - mit etwas Glück - aber noch Münzen erhältlich sein.

Innovation "Made in Austria".
Farbige Münzen gibt es schon länger und in großer Zahl. Bisher trugen diese jedoch eine Farbschicht oder waren emailliert. Anders die Stücke der Münze Österreich. Gemeinsam mit dem Technologiezentrum Plansee in Reutte/Tirol wählte man das aus Luft- und Raumfahrt bekannte Niob für den Innenteil der Münze sowie eine innovative Form der Farbgebung. "Anodisches Oxidieren" verleiht dem eigentlich hellgrau, glänzenden Niob im Innenteil der Münze eine dünne (0,000001 mm) Oxidschicht. Durch Lichtbrechung entstehen Interferenzfarben, die dem Niob sein edles Aussehen und seine außergewöhnliche Färbung verleihen.

Österreich setzt Maßstäbe.
"Europäische Satellitennavigation" ist die vierte farbige Bimetall-Münze aus Österreich. Schon im Jahr 2003 war die erste derartige Münze "700 Jahre Stadt Hall in Tirol" mit blauem Niobkern eine Sensation. Die folgenden Ausgaben waren nicht weniger erfolgreich. 2004 folgte "150 Jahre Semmeringbahn" mit grünem Niob, im Vorjahr dann die Ausgabe "50 Jahre Fernsehen" in violetter Farbe. Mittlerweile prägt die Münze Österreich auch für andere Länder derartige Münzausgaben. Wieder andere Anbieter versuchen, den Erfolg "Made in Austria" zu kopieren. Für Münzsammler weltweit bleiben aber die Silber-Niob-Stücke der Münze Österreich, deren Farbe vor der Ausgabe lange Zeit geheim und immer wieder eine Überraschung bleibt, das Maß aller (farbigen) Dinge.

(Ende)
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