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pte20000823025 Umwelt/Energie

Online-Plattform für Patienten von Patienten eröffnet

Erste Gesundheitsplattform mit aktiver Teilnahme von Patienten


Wien (pte025/23.08.2000/14:06) - Ab heute, Mittwoch, geht die erste österreichische Gesundheits-Plattform http://www.patients-online.at , die eine aktive Teilnahme von Patienten erfordert, online. Das kostenlose Portal bietet mehr als 25.000 themenspezifische Datensätze an Informationen zu mehr als 100 Diagnosen, Gesundheitseinrichtungen und Situationen.

"Die Plattform soll alle Informationen über medizinische Versorgung, wie Ärzte, Kliniken und Krankenhäuser enthalten", sagte Christian Köck, Universitätsprofessor und Betreiber der Homepage. "Sie können heute Informationen über alle möglichen Produkte über Warentests erhalten, über Ärzte oder medizinische Einrichtungen gibt es das nicht. Die neue Plattform soll das ändern", so Köck. Qualität sei auch im medizinischen Bereich messbar. "Wir wollen den Patienten ermächtigen. Deshalb zählt auch die Meinung jedes Einzelnen, wie sehr er mit der medizinischen Betreuung zufrieden ist. Das wollen wir kommunizieren", so Köck.

Die Plattform soll in zwei Richtungen gehen: einerseits soll der Patient zu einem informierten Kunden werden. Der Kunde soll dem Wort kundig gerecht werden. In zweiter Linie soll die Plattform ein Brückenschlag zwischen den Konsumenten und dem Anbieter werden. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass informierte Patienten schneller gesund werden. Die Idee dahinter ist, dass das beste Einschätzungsvermögen von Patienten stamme, die persönliche Erfahrungen gesammelt haben.

Im Unterschied zu den bisher angebotenen Online Plattformen offeriere die patiens-online auch ein breites Konsumentenportal mit Community-Charakter. "Jeder Patient kann nach Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ein persönliches Ranking über Leistungen bei bestimmten Ärzten oder in Kliniken abgeben", sagte Heinz Ebner, Projektleiter von patients-online. "Neben der Auswahl an Diagnosen verfügt das Portal über 20.000 Gesundheitsadressen und über 500 themenspezifische Links mit Erklärungen, Behandlungsmethoden, und Angeboten", so Ebner. Die Plattform sei eine methodische Nutzung moderner Technologie.

"Die ärztezentrierte Sicht muss zugunsten einer patientenorientierten Sicht geändert werden", sagte Marcus Müllner, Internist am AKH-Wien und medizinischer Berater des Portals. In der Plattform werden nur wissenschaftlich belegte Therapien angeboten. Trotzdem bestehe fast immer die Möglichkeit der Wahl zwischen verschiedenen Therapien und Arzneimitteln. "Ärzte sollten in der Zwischenzeit respektieren, wenn Patienten verschiedene Therapien ablehnen. Die Plattform erklärt verschiedene mögliche Therapien", so Müllner. Darüber hinaus gebe es einen Newsroom, der über neue medizinische Erkenntnisse berichtet.

In der Zukunft soll patients-online auch auf Deutschland und England ausgeweitet werden. "Die Schaffung eines individuellen Managements für Gesundheitswesen ist dabei ein Ziel", so Ebner. "Das Bedürfnis sich zur medizinischen Behandlung zu äußern, ist jedenfalls sehr groß", sagt Köck. Das hätten vorangegangene Untersuchungen bestätigt.

(Ende)
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