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pte20100326017 Forschung/Entwicklung, Umwelt/Energie

US-Geografen bestimmen elf Zukunftsfragen

Verstehen des Wandels und Umgang damit im Fokus der Forschung


US-Geografen bestimmen, wohin es bis 2020 gehen soll (Foto: pixelio.de/Mariocopa)
US-Geografen bestimmen, wohin es bis 2020 gehen soll (Foto: pixelio.de/Mariocopa)

Washington (pte017/26.03.2010/12:10) - Elf Fragen werden in der Geografie die nächsten zehn Jahre bestimmen. Zu diesem Schluss kommt ein Komitee des National Research Councils http://national-academies.org . Auf Grundlage von Empfehlungen der geografischen Gesellschaften der USA präsentierten sie die Themen, die am dringendsten einer Lösung bedürfen. "Die Bevölkerung ist in Bewegung und natürliche Ressourcen erschöpfen sich. Damit sich die Gesellschaft optimal organisieren und an den Wandel der Erde anpassen kann, müssen wir verstehen, wie sich die Landschaften verändern", so die Forscher in ihrer Pressemitteilung.

Umweltwandel noch zu wenig verstanden

Das bessere Verständnis des Umweltwandels und die Reaktion darauf ist auch Thema der ersten Fragegruppe. Erheben sollte man laut Ansicht der Forscher, wie wir Menschen das physische Bild der Erdoberfläche verändern, wie die biologische Diversität am besten erhalten und gefährdete Ökosysteme geschützt werden können. Weiters gelte es auch danach zu suchen, wie der Klimawandel und andere Veränderungen der Umwelt das verletzliche Zusammenleben von Mensch und Umwelt beeinflussen.

Der zweite Themenbereich widmet sich der nachhaltigen Entwicklung. Dazu gehören für die US-Geografen die Fragen, wo und wie zehn Mrd. Menschen leben werden, wie sie nachhaltig in diesem Jahrzehnt und auch darüber hinaus ernährt werden können und wie der Wohnort die Gesundheit beeinträchtigt.

Konflikte durch Entwicklung

Drittens sehen die Experten die schnelle räumliche Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft als Problem. Um diese zu meistern, müsse man sie in ihrer gesamten Bandbreite erfassen und Formen des Umgangs damit finden. Das führt zu den Fragen, wie die Bewegung von Menschen, Güter und Ideen die Welt verändern, wie Ungleichheit durch die ökonomische Globalisierung beeinflusst wird und auch wie sich der geopolitische Wandel auf Friede und Stabilität auswirkt.

Schließlich betonen die Forscher, dass sich die Geografen auch mit dem Einsatz der neuen Technik für das Wohlergehen von Gesellschaft und Umwelt auseinandersetzen sollten. Es gehe darum, wie man den Wandel in der Welt besser beobachten, analysieren und visualisieren könne, und weiters auch, welche Auswirkungen das auf die Abbildung von Menschen und auch durch sie selbst habe.

Kurzfassung des Berichts unter http://national-academies.org/morenews/20100325b.html

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Johannes Pernsteiner
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