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pte20070522004 Medien/Kommunikation, Produkte/Innovationen

Virtuelle Börse soll Erfolg von Büchern voraussagen

Marktprognosen durch die Masse gelten als zuverlässig


Können die Massen besser als Lektoren vorhersagen, welche Buchtitel Erfolg haben werden?
Können die Massen besser als Lektoren vorhersagen, welche Buchtitel Erfolg haben werden?

Passau (pte004/22.05.2007/06:15) Auf der Webseite von Media Predict http://www.mediapredict.com können registrierte User seit gestern, Montag, wie auf einem Börsenmarkt auf Buchprojekte setzen, von denen sie glauben, dass diese Erfolg haben werden. Nach dem Prinzip der Hollywood Stock Exchange (HSX) http://www.hsx.com erhalten die Händler virtuelles Spielgeld in der Höhe von 5.000 Dollar, berichtet das Wall Street Journal. Der Verlag Simon & Schuster http://www.simonsays.com plant, die Buchmanuskripte, die nach vier Monaten die höchsten Einsätze erhalten haben, für eine Veröffentlichung in Erwägung zu ziehen oder in einen Buchwettbewerb seiner Verlagsmarke Touchstone Books http://www.touchstonebooks.com zu schicken.

Prognosen über virtuelle Märkte haben sich bereits für Wahlergebnisse als Erfolg erwiesen. "Die Ergebnisse solcher Prognosen waren ziemlich gut", bestätigt Martin Spann, Marketing-Professor an der Universität Passau, im Gespräch mit pressetext. Derartige virtuelle Marktplätze gab es bereits für unterschiedliche Bereiche, wie etwa für die Prognose von Kinobesucherzahlen, Single-Charts oder Nobelpreisträger.

Media Predict sieht Spann als eine vielversprechende Möglichkeit, die hohe Unsicherheit beim Erfolg von Medienprodukten zu verringern. Allerdings müsse Media Predict darauf achten, dass einige Teilnehmer versuchen könnten, den
Kurs eines Buchprojekts künstlich nach oben zu treiben, um eine Veröffentlichung zu erwirken. Dieses mögliche Problem wird aber durch viele Teilnehmer abgefedert und die Tatsache, dass Simon & Schuster keine Garantie für die Veröffentlichung gibt, sondern sich vorbehält, aus den Projekten die fünf aussichtsreichsten auszusuchen.

Mark Gompertz, Verleger von Touchstone Books, hält Media Predict für sehr interessant. "Normalerweise lesen nur einige Verleger ein Manuskript und entscheiden nach Bauchgefühl, demographischen Informationen und der Einschätzung, wie sehr das Manuskript erfolgreichen Büchern ähnelt. Mit Media Predict werfen jedoch zahlreiche Augenpaare einen Blick auf die Buchvorschläge", so Gompertz. Der Erfolg von Media Predict hängt also auch davon ab, möglichst viele Nutzer auf die Webseite zu ziehen. HSX verzeichnet 25.000 Händler am Tag.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
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