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pte20061007003 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

3D-Scanner: Anleitung für den Eigenbau

Notwendig sind Webcam, Laser und die neu entwickelte Software


Foto: TU Braunschweig - Institut für Robotik
Foto: TU Braunschweig - Institut für Robotik

Braunschweig/Berlin (pte003/07.10.2006/06:15) - Programmierer an der Technischen Universität Braunschweig http://www.tu-braunschweig.de haben eine Software entwickelt, die es ermöglicht, kostengünstig 3D-Objekte einzuscannen. Was bislang nur mit teurem Spezialequipment möglich war, soll nun auch im privaten Arbeitszimmer realisierbar sein. Dazu sind lediglich eine Webcam, ein Linien-Laser, ein technisch aktueller PC und etwas Zeit nötig. Der Durchbruch ist den Informatikern des Instituts für Robotik und Prozessinformatik http://www.cs.tu-bs.de/rob damit gelungen, dass ihre Software verschiedene 2D-Scanansichten zu einem dreidimensionalen Objekt verknüpfen kann.

"Um ein Objekt einzulesen, platziert man es vor der Kamera und lässt die Laserlinie manuell über den Gegenstand wandern. Die Software errechnet im selben Moment die 3D-Daten des Objektes und stellt das Bild sofort am Monitor dar. Auf diese Weise kann geprüft werden, welche Stellen mit dem Laser noch beleuchtet werden sollen, um das Bild zu verbessern", erklärt Institutsleiter Friedrich M. Wahl im Gespräch mit pressetext.

Die vom Laser erzeugte Linie lässt man wie einen virtuellen Pinsel solange über das Objekt streifen, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist. "Diese Prozedur nimmt ein bis zwei Minuten in Anspruch. Um ein vollständiges 360-Grad-Rundum-Modell zu erhalten, müssen mehrere Scans aus verschiedenen Blickwinkeln angefertigt werden", erläutert Wahl. Nun kommt die Kernfunktion der Software zum Einsatz, indem sie mehrere Scans - laut Wahl reichen fünf bis sechs Ansichten aus - automatisch zusammensetzt.

Das Bemerkenswerte ist eben die Fähigkeit der Software, die verschiedenen Teile zusammen zu puzzeln. "Es ist weltweit das einzige Programm, das diese Leistung zustande bringt", fügt Wahl hinzu. Dafür wurden die Entwickler in Berlin kürzlich mit dem Hauptpreis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung http://www.dagm.de ausgezeichnet. Die Software wird in den nächsten Wochen zusammen mit einer Anleitung kostenlos im Internet erhältlich sein, so Wahl abschließend.

(Ende)
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