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pte20050208004 Medizin/Wellness

Studie: Rauchverbote retten Leben

Zahlen aus Irland und Kalifornien belegen positiven Effekt


Edinburgh (pte004/08.02.2005/09:15) - Eine Studie des Tobacco Control Resource Centre der British Medical Association (BMA) http://www.bma.org.uk geht davon aus, dass ein gänzliches Rauchverbot in der Öffentlichkeit Leben retten würde. Beschrieben werden die Auswirkungen derartiger Verbote in anderen Ländern. In Irland ist der Zigarettenverkauf zurückgegangen und Kalifornien hat weniger Lungenkrebserkrankungen gemeldet. Gegner eines Rauchverbots bezeichneten die vorgelegten Beweise für Todesfälle durch Passivrauchen als Mythen. In Großbritannien soll das Rauchen in geschlossenen öffentlichen Plätzen in Zukunft teilweise verboten werden.

Laut der Californian Medical Association ist die Anzahl der Lungenkrebserkrankungen in Kalifornien sechs Mal rascher gesunken als in anderen Bundesstaaten, die nicht seit 1998 über eine entsprechende Gesetzgebung verfügen. In Irland ist der Zigarettenverkauf in den ersten sechs Monaten des Rauchverbots laut der Irish Medical Organisation um fast 16 Prozent zurückgegangen. Simon Clark von der Rauchervereinigung FOREST http://www.forestonline.org argumentierte laut BBC, dass die Vorstellung Hunderter oder Tausender Todesfälle durch Passivrauchen auf Schätzungen, Berechnungen und Statistiken beruhten, die ihrerseits auf wenig seriösen Forschungsergebnissen beruhten. "Die vorliegenden Beweise rechtfertigen ein totales Rauchverbot in der Öffentlichkeit nicht." Die meisten Menschen sprächen sich für ein rauchfreies Büro aus. Bei Pubs, Clubs und Bars sei jedoch eine klare Mehrheit für eine Wahlmöglichkeit zwischen Raucherbereichen und rauchfreien Zonen sowie eine bessere Belüftung.

Laut dem BMA-Vorsitzenden James Johnson nähren mächtige Interessen den Mythos, dass eine entsprechende Gesetzgebung unnotwendig sei. Behauptet würde, dass ein derartiges Verbot undurchführbar und unpopulär sei sowie zum wirtschaftlichen Ruin führe. "Solche Vorhersagen sind nicht mehr als eine Angstmache. Die Beweise zeigen, dass diese Gesetze Leben retten." Laut Johnson bedeutet ein Rauchverbot am Arbeitsplatz für die Zigarettenhersteller einen Verlust von 310 Mio. Pfund (451 Mio. Euro) jährlich.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
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