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pte20200701005 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

"Politeness Transfer" macht Chats höflicher

Ansatz tauscht dank verwendetem Sprachanalyse-Algorithmus rüde Wörter aus


Laptop: Neue Methode macht Nachrichten höflich (Foto: pixabay.com, StockSnap)
Laptop: Neue Methode macht Nachrichten höflich (Foto: pixabay.com, StockSnap)

Pittsburgh (pte005/01.07.2020/06:15) - Forscher an der Carnegie Mellon University http://cmu.edu haben mit "Politeness Transfer" eine Methode entwickelt, mit der die Online-Kommunikation zwischen Menschen automatisch höflicher wird. Wenn eine Nachricht in einem neutralen oder unfreundlichen Ton verfasst ist, fügt ein Algorithmus Worte wie "bitte" hinzu oder verändert sogar die Formulierung.

"Sprache weniger direkt"

"Für einige Anwendungen ist das extrem relevant. Beispielsweise müssen ein E-Mail-Chatbot oder ein Blog höflich klingen. Es geht nicht nur darum, Worte hinzuzufügen oder Flüche zu löschen. Manchmal macht der Algorithmus die Sprache auch etwas weniger direkt", erklärt Mitentwicklerin Shrimai Prabhumoye.

Das Entwicklerteam hat ein Datenset von 1,39 Mio. Sätzen verwendet, um dem Algorithmus eine höfliche Wortwahl beizubringen. Die Sätze stammten aus der öffentlich gemachten E-Mail-Korrespondenz innerhalb des im Jahr 2001 aufgrund eines Finanzskandals untergegangenen Energiekonzerns Enron.

"Wir" statt "ich"

Der Algorithmus findet unhöfliche oder unfreundliche Wörter und tauscht sie durch positivere Begriffe aus. Er fügt auch höfliche Ausdrücke in einem Satz hinzu. Dabei verändert er nichts an der Aussage des Satzes. Das System zielt nicht nur auf offensichtlich unfreundliche Kommunikation ab. Beispielsweise ersetzt es Pronomen wie "ich" oder "mein" mit inklusiveren Wörtern wie "wir" oder "unser".

(Ende)
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