pte19980105002 in Business
* Philip Morris sorgt für Ärger in China *
Fünf lehre Zigarettenschachteln für eine Marlboro-Uhr
New York (pte) (pte002/05.01.1998/23:01)
Nach einem Bericht des amerikanischen Branchenblatts "Ad Age" sorgt eine Werbeaktion des Zigarettenkonzerns Philip Morris in China für Aufregung. Um das dortige vollständige Verbot für Tabakwerbung zu umgehen, wurden die Verbraucher in zehn großen Niederlassungen und mit Direkt-Mailings dazu aufgefordert, ihre leeren Zigarettenschachteln gegen Kappen und Jacken mit dem Marlboro-Logo zu tauschen - so "kostet" die Marlboro-Uhr fünf Schachteln, für eine Jacke müsen die Chinesen 50 bis 60 Schachteln verqualmt haben. In die Kritik geriet die zulässige Aktion, nachdem die Pekinger Tageszeitung "Beijing Youth Daily" gemeldet hatte, daß die Mailings auch an Konsumenten unter 18 Jahre versandt wurden. (horizont)
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