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pte19971220001 in Business

* Microsoft vor Klagewelle *

Browserkonkurrent Netscape geht in die Offensive


New York (pte) (pte001/20.12.1997/17:45)

Der "Browser"-Streit zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium hat sich weiter zugespitzt. Knapp eine Woche nach der einstweiligen Verfügung eines US-Bundesgerichts gegen
Microsoft, beantragte das US-Justizministerium neuerlich eine Strafe von einer Million Dollar pro Tag wegen Mißachtung der Verfügung. Der Justizminister des Bundesstaats Connecticut, Robert Blumenfeld, erklärte außerdem, daß er ein gemeinsames Vorgehen mehrerer US-Bundesstaaten gegen Microsoft für sehr wahrscheinlich halte.

Netscape, Hauptkonkurrent von Microsoft im Browser-Wettbewerb, hat inzwischen ein spezielles Programm vorgestellt, das den Internet-Browser von Microsoft von der Festplatte löscht. Diese Software, der Kern von Netscapes "Freedom of Choice"-Kampagne, soll am kommenden Wochenende von der Homepage von Netscape in mehrere Sprachen herunterzuladen sein. Netscape verhandelt zudem darüber, daß rund 30.000 Links auf die Browserwechselsoftware gelegt werden. Microsoft hingegen verweist darauf, daß die neueste Windows-Version ohne den Internet-Explorer nicht einwandfrei funktionieren würde. (w&v-online)

* Compuserve: Jedem sein eigener Informationskanal *
Der Informationsdienst Compuserve bietet seinen Mitgliedern ab dem 19. Dezember 1998 die Möglichkeit, eine individuelle Startseite zur effizienten Online-Nutzung zu wählen. So können Mittglieder unter http://mein.compuserve.de sich entscheiden, ob sie zunächst Schlagzeilen, Börseninformationen, Wettermeldungen oder Wirtschaftsnachrichten auf dem Schirm haben wollen. (w&v)

* AOL hat über eine Million Mitglieder außerhalb der USA *
Der kommerzielle Internet-Provider America Online Inc. (AOL) hat außerhalb der USA eine Mitgliederzahl von mehr als eine Million erreicht. Gemeinsam mit lokalen Partnern bietet AOL Internet-Dienste in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Japan und Kanada an. Auch in Österreich, der Schweiz und Schweden ist AOL verfügbar. In die Gesamtzahl von eine Million Mitgliedern ist noch nicht die schwebende Übernahme von CompuServe eingeflossen, die voraussichtlich im Frühjahr 1998 abgeschlossen sein wird. Für 998 ist der Start von AOL in Australien geplant. (w&v-online)

* Test für Internet-Ferngespräche bei AOL *
Das Telekommunikationsunternehmen Tel-Save Holding startet testweise seine Marketing-Kampagne für Ferngespräche über das Internet bei America Online (AOL). Im Februar hat Tel-Save für 100 Millionen Dollar das Recht erworben, seine Ferngesprächsdienste bei AOL anzubieten. Das Unternehmen berechnet eine Geprächspauschale von 9 Cents pro Minute und liegt damit unter dem Tarif vieler Mitbewerber. Für Nicht-AOL-Mitglieder kosten die Gespräche 10 Cents pro Minute zuzüglich einer Monatsgrundgebühr von 1 Dollar. Registrierung und Abrechnung erfolgen online. (w&v-online)

* Onlinemagazin Slate will Abo-Gebühren erheben *
Das von Microsoft betriebene Online-Magazin Slate (http://www.slate.com) wird im nächsten Jahr gebührenpflichtig. Noch im ersten Quartal 1998, sollen Abonnement-Gebühren erhoben werden, so Herausgeber Roger Weed. Die Einführung eines Jahresabonnements von 19.95 Dollar war bereits für den Februar 1997 geplant, wurde aber wegen einer Neustrukturierung der Heftinhalte verschoben. Durch Werbung allein sei das Magazin nicht zu finanzieren, so die Verantwortlichen. Slate hat monatlich 140.000 Leser. (Ende)
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