pts20001019010 in Business
ÖKV: Zunahme österreichischer Auslandsniederlassungen
Zunahme in Reformländern - Rückgang in Asien - neues Service "Globalliance" - zentrales Risikomanagement mit lokalen Gestaltungsmöglichkeiten
Wien (pts010/19.10.2000/10:29)
Die Zahl der österreichischen Auslandsniederlassungen ist von 14.824 im Jahr 1998 auf weltweit 15.426 im Jahr 2000 gestiegen: Diese Zunahme um rund 4 % meldet die Österreichische Kreditversicherungs-AG (ÖKV), die sich dabei auf die neueste Umfrage der Wirtschaftskammer Österreich vom August 2000 stützt.Trend zu Reformländern ungebrochen
Trotz mancher Unsicherheiten ist der zahlenmäßig stärkste Anstieg österreichischer Auslandsniederlassungen in Osteuropa festzustellen, wo es nun 11.940 (+ 4,2 % gegenüber 1998) österreichische Tochterfirmen gibt. Tschechien (+ 6,5 %), Ungarn (+/ 0 %), die Slowakei (+ 3,1 %) und Rumänien (+ 25 %) nehmen gegenüber 1998 unverändert die Plätze eins bis vier ein. Zugenommen haben die Niederlassungen in den USA (+ 14 %) und in Afrika/Naher Osten (+ 25 %), der stärkste Rückgang mußte in Asien (- 19,7 %) in Kauf genommen werden.
Neues ÖKV-Service "Globalliance"
Österreichischen Konzernen, die bei ihrer Finanzgebarung die lokal unterschiedlichen Sprachen und Rechtsordnungen, Zahlungsbedingungen und -fristen, Bilanz- und Inkassovorschriften berücksichtigen müssen, bietet die ÖKV ab nun ein neues Service namens "Globalliance" an: Eine Polizze, die Unternehmen ermöglicht, ihre Risikopolitik zentral zu steuern, gleichzeitig aber lokalen Niederlassungen genügend Handlungsspielraum hinsichtlich der Gestaltung von Zahlungsbedingungen zu lassen.
Bonitätsbeurteilung aus erster Hand
Möglich wird dieses Service durch das weltweite Netz der Groupe Coface, der größten Exportkreditversicherung der Welt, zu der die ÖKV seit 1997 gehört. Der Versicherungsvertrag wird als Rahmenabkommen zwischen der ÖKV und der österreichischen Konzernmutter im Inland abgeschlossen. Die Tochtergesellschaften in den jeweiligen Ländern werden von einer der 42 Kreditversicherungen der Groupe Coface betreut, die sich in der "Credit Alliance" zusammengeschlossen haben. Sie liefern die fundierte Bonitätsbeurteilungen der lokalen Abnehmer aus erster Hand.
Umgekehrt betreut auch die ÖKV österreichische Niederlassungen ausländischer Konzerne als sogenannte "Local Service Unit" im Rahmen von Globalliance-Verträgen, die in anderen Ländern abgeschlossen wurden.
EDV-System der Coface erhält ISO 9001-Zertifikat
Im April 2000 hat die Coface als einzige Kreditversicherung der Welt für die Verläßlichkeit und Effizienz ihres EDV-Systems das ISO-9001 Zertifikat erhalten. Das "Common Risk"-System, auf dem die weltweiten Zeichnungsmöglichkeiten der Gruppe und damit auch der ÖKV basieren, enthält Bonitätsinformationen über 35 Millionen Firmen. Es bildet die Grundlage für die zahlreichen Dienstleistungen auf dem Gebiet Debitorenmanagement, die von der Auskunft über die Zahlungsweise im Internet (www.cofacerating.com bzw. www.cofacerating.at) bis zum Inkasso von Forderungen reichen.
Nähere Auskünfte und Informationen bei der Pressestelle der ÖKV:
Media Pro Communications
Marie Therese Koller
1160 Wien, Degengasse 70/3/1
Telefon: (01) 485 200 071
e-mail: mth.koller@mediapro.co.at (Ende)
| Aussender: | Österreichische Kreditversicherung Coface AG (ÖKV Coface) |
| Ansprechpartner: | Marie Therese Koller |
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| E-Mail: | mth.koller@mediapro.co.at |
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