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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971112010 in Business

* Ecclestone spendete Labour 1,7 Mio. Dollar *

Britische Regierung für Tabak-Entscheidung gekauft?


London (pte) (pte010/12.11.1997/22:22)

Ein Sprecher der englischen Labour Party hat bestätigt, daß Formel 1-Boß Bernie Ecclestone der Partei im Januar 1,7 Millionen Dollar gespendet hat. Diese Spende soll allerdings nicht in Zusammenhang mit der Ausnahmegenehmigung der englischen Labour-Regierung für Tabakwerbung im Formel 1-Sport stehen. Die Spende sei mittlerweile wieder zurückgezahlt worden. Heute treffen sich die EU-Minister, um eine gemeinsame Vereinbarung für ein generelles Werbe- und Sponsorenverbot für Tabakwaren in Europa zu diskutieren. Die englische Regierung hat erklärt, daß sie einem generellen Verbot nur zustimmen würde, wenn es eine Ausnahmegenehmigung für den Formel 1-Sport gibt.

* Ultra Lights von Marlboro in den USA *
Nach dreijährigem Markttest will Philip Morris, New York, im Januar in den USA eine ultraleichte Version ihrer Marke Marlboro einführen. Marlboro Ultra Lights sind die erste Erweiterung der Marke seit sechs Jahren. Das Agreement der Zigarettenindustrie mit Gesetzgeber und Gesundheitslobby sieht vor, daß neue Marken einen Warnaufdruck tragen, der erläutert, daß "light" nicht reduziertes Gesundheitsrisiko bedeutet. Light-Zigaretten repräsentieren mit über 50 Prozent aller Verkäufe das mit Abstand größte Zigarettensegment, und Philip Morris ist hier mit Marlboro Lights dominierender Akteur.

* WM-Sponsor Anheuser-Busch will Banden untervermieten *
Die US-Brauerei Anheuser-Busch (Budwiser), die zu den zwölf Top-Sponsoren bei der Fussballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich zählt, wird möglicherweise die Banden in den Fußballstadien untervermieten. Denn Werbung für Bier ist nach dem französischen Gesetz, dem Loi Evin, nicht gestattet. Daran änderten auch Verhandlungen mit der französischen Regierung nichts. Der Plan mit virtueller Bandenwerbung scheiterte ebenfalls. Anheuser-Busch soll für sein Engagement 20 Millionen Dollar bezahlt haben.

* USA: GM gibt für Werbung am meisten aus *
General Motors hat im ersten Halbjahr 1997 in den USA 1,1 Milliarden Dollar für Werbung ausgegeben, 21,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach einer Studie von Competitive Media Reporting (CMR) liegen die Werbeausgaben im ersten Halbjahr 1997 für TV, Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Außenwerbung bei über 34,2 Mrd. Dollar. An zweiter Stelle in der Rangliste der Unternehmen steht Procter & Gamble, die dieses Jahr 14,2 Prozent mehr ausgegeben haben. Der Konzern hat damit Philip Morris vom zweiten auf den dritten Platz verdrängt. Auf den weiteren Rängen folgen die Unternehmen Chrysler, Ford und PepsiCo. Auf Platz eins in der Markenwerbung steht McDonald's mit 287,7 Mio. Dollar. Zum ersten Mal hat der Telekommunikationskonzern MCI mit 212,3 Millionen Dollar mehr in Werbung investiert als der Marktführer AT&T (145,4 Mio. Dollar). (w&v) (Ende)
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