pte19980111004 in Business
* Call-Center für Kleinunternehmen *
Qualifiziertes Telefonservice soll über Fachhandel vertrieben werden
New York (pte) (pte004/11.01.1998/16:51)
Lucent Technologies, Anbieter von Komplettlösungen im Call-Center-Bereich, bringt ein Compact-Call-Center für bis zu 40 Agenten auf den Markt, das über den Fachhandel vertrieben wird. Dieses System erfüllt alle Funktionen von großen Call-Centern und ermöglicht somit auch kleineren Unternehmen eine qualifizierte Bearbeitung von Anfragen. http://www.lucent.com* Anrufbeantworter mit E-Mail-Funktion *
Casio PhoneMate will im Frühjahr ein Gerät auf den Markt bringen, das sowohl als digitaler Anrufbeantworter als auch zur Verwaltung von E-Mails genutzt werden kann. Das Gerät IT 380 soll E-Mails nach dem POP-3 Standard unterstützen. (w&v)
* AT&T übernimmt Teleport *
Der amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T hat die Unterzeichnung eine Übernahmevereinbarung mit der Teleport Communications Group (TCG) bekanntgegeben. AT&T wird TCG durch einen Aktientausch im Wert von ca. 11,3 Milliarden Dollar übernehmen. Die Aufsichtsräte von AT&T und TCG haben dem Geschäft, das Mitte bis Ende 1998 abgeschlossen sein soll, bereits zugestimmt. Teleport bietet Telefondienste für Ortsgespräche in 250 Städten der USA an, betreut aber ausschließlich Geschäftskunden.
AT&T erhofft sich durch die Übernahme den Einstieg in das lokale Telefongeschäft in den USA: "Die Bündelung der Kräfte mit TCG wird den Eintritt von AT&T in das Lokalgeschäft beschleunigen, unsere Kosten reduzieren und uns in die Lage versetzen, Geschäftskunden alle Distanzen für ihre Gespräche anzubieten, die sie verlangen", so AT&T Geschäftsführer Michael Armstrong. Der bisherige Geschäftsführer von Teleport, Robert Annuziata, wird in den Vorstand von AT&T berufen und die neue Abteilung Lokale Dienste leiten. (w&v)
* EU schaltet sich in Streit um Telekom-Gebühren ein *
Die EU-Wettbewerbskommission in Brüssel hat ein Prüfverfahren bezüglich der Gebühren eingeleitet, die die Deutsche Telekom künftig von Kunden verlangen will, die ganz oder teilweise zu einem anderen Telefon-Dienstleister wechseln. Nach heftigen Protesten von Wettbewerbern und Verbrauchern hat die Telekom die Zusatzgebühren in Höhe von 53 bzw. 95 D-00Mark zunächst ausgesetzt. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RTP) hat für den 12. Januar einen "Runden Tisch" mit der Deutschen Telekom und ihren Konkurrenten anberaumt, bei dem geklärt werden soll, ob Zusatzgebühren vermieden werden können. Die RTP hat sich inzwischen über einen "Mangel an Kooperation" seitens der EU-Kommission beklagt: Ein Sprecher sagte, die Schaffung von Bedingungen für einen funktionierenden Wettbewerb solle in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Stellen erfolgen. (w&v-online) (Ende)
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