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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980210005 in Business

* AOL liquidiert Nischen-Anbieter *

Mögliche Auswirkung der Clinton-Affäre


New York (pte) (pte005/10.02.1998/10:49)

America Online hat sich dazu entschlossen, den kleineren Anbietern von Inhalten nicht länger die Möglichkeit zu geben, auf einfache Weise ihr Publikum anzusprechen. Stattdessen sollen die Angebote jetzt in "Information-Channels" eingearbeitet werden. Ein AOL-Sprecher erklärte: "Unsere neue Firmenpolitik ist das Resultat der Überzeugung, daß der Zugang zu Online-Informationen kanalisiert werden sollte. Um im Markt der Online-Inhalte wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir Themenbereiche anbieten, die große Teile der Konsumenten ansprechen. Wir können nicht auf Nischen-Anbieter setzen." Die AOL-Initiative dürfte auf die Probleme im Zusammenhang mit dem Drudge-Report http://www.drudgereport.com zurückgehen, der als erstes die Clinton-Affäre mit Monica Lewinsky veröffentlicht hatte. Der Report wird über AOL vertrieben. [New York Times CyberTimes]

Internet-Nachrichten profitieren von Monica Lewinsky
Die Jagd nach Nachrichten über die angebliche Affäre zwischen Monica Lewinsky und US-Praesident Clinton hat für einen großen Rummel auf den Nachrichten-Servern des Internet gesorgt. So hatte zum Beispiel der Dienst MSNBC [http://www.msnbc.com] an einem Tag der vergangenen Woche 830.000 Besucher - normalerweise liegt die Zahl bei rund 300.000. Scott Charron von Forrester Research prophezeite, daß dieses Ereignis "das Geschäft mit Nachrichten verändern wird. Es wird den Chefredakteuren die Augen öffnen und auch den letzten Zweifler vom Internet überzeugen". [ZDNN]

* Studenten sind "Internet-süchtig" *
Nach Angaben eines Artikels, der in der US-Zeitschrift `CyberPsychology and Behavior` erschienen ist, sind Studierende im Alter zwischen 18 und 22 Jahren besonders anfällig für die sogenannte "Internet-Sucht", die definiert wird als "eine psychische Abhängigkeit vom Internet, die unabhängig von der konkreten Aktivität im Netz besteht". In dem Artikel heißt es, daß Netzwerk-Verwalter der Alfred Universität eine Wechselwirkung zwischen der intensiven Internet-Nutzung und der hohen Zahl von Studienabbrechern festgestellt hätten. Einige Universitäten sollen bereits Selbsthilfegruppen für "Internet-Abhängige" gegründet haben. Unterdessen versucht die Universität von Washington, die übermäßige Internet-Nutzung dadurch begrenzte Online-Zeiten einzudämmen. [Chronicle of Higher Education]

* Weiter steigend: Pornographie im Internet *
Nach Angaben von Professor Dr. Michael Mehta von der kanadischen Queen`s Universität [http://www.queensu.ca] steigt die Anzahl der Internet-Server, auf denen pornographisches Material und Kinderpornographie zu finden ist, nach wie vor an, obwohl versucht werde, solche Angebote gesetzlich zu kontrollieren und zu begrenzen. Nach Mehtas Aussagen ziehe der Erfolg der Online-Pornographie - praktisch der einzige Internet-Bereich, mit dem wirklich Geld verdient wird - sogar technische Weiterentwicklungen nach sich, da Porno-Konsumenten bessere Hardware und schnellere Internet-Zugänge nachfragten. [Toronto Globe & Mail] (Ende)
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