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Zwei Drittel der deutschen Start-ups wollen EU Inc.

BITKOM-Befragung zeigt starke Zustimmung und Hoffnung auf mehr internationales Wachstum


Ralf Wintergerst (BITKOM): Sieht richtige Weichenstellung mit EU Inc. (Foto: BITKOM)
Ralf Wintergerst (BITKOM): Sieht richtige Weichenstellung mit EU Inc. (Foto: BITKOM)

Berlin (pte011/06.07.2026/12:30)

62 Prozent der Entrepreneure in Deutschland würden ihr nächstes Start-up als "EU Inc." gründen. Das ergibt eine am heutigen Montag veröffentlichte Befragung von BITKOM Research unter 102 Tech-Start-ups im Land im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. Nur zehn Prozent haben daran kein Interesse. 28 Prozent wollten sich nicht dazu äußern.

Leichtere Expansion

Von der EU Inc., einer von der EU-Kommission vorgeschlagenen, einheitlichen europäischen Rechtsform für Unternehmen, versprechen sich deutsche Start-ups laut BITKOM vor allem eine leichtere Expansion in andere Länder der Europäischen Union. Mit der EU Inc. sollen Gründungen und grenzüberschreitendes Wachstum deutlich vereinfacht werden.

"Europa braucht mehr Tech-Start-ups. Die EU Inc. würde das Gründen stark vereinfachen und Wachstum außerhalb der nationalen Grenzen erleichtern", kommentiert BITKOM-Präsident Ralf Wintergerst. "Die große Zustimmung unter Gründerinnen und Gründern zeigt, dass die EU die Weichen richtig stellt. Jetzt gilt es die Pläne rasch und europaweit einheitlich umzusetzen."

Einheitliche Anlaufstelle

94 Prozent der befragten Gründer finden es wichtig, mit der neuen Rechtsform ohne lokale Tochtergesellschaften in anderen EU-Ländern expandieren zu können. 91 Prozent wünschen sich einen digitalen, automatisierten Prozess über einen One-Stop-Shop und somit eine einheitliche behördliche Anlaufstelle.

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