ICD-Diagnosekodierung in der Ordination wird - ab heute - Pflicht: Wer nicht umstellt, riskiert Chaos in der Praxis
Ab heute 1. Juli belasten fehlende ICD‑Codes das gesamte Praxis-Team und auch Arzt oder Ärztin
Graz (pts018/01.07.2026/11:00)
Seit 1. Juli 2026 müssen alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Österreich jede Diagnose verpflichtend per ICD‑Code übermitteln. "Wer bis dahin nicht umgestellt hat, bekommt zwar keine offizielle Strafe, aber es folgt wahrscheinlich etwas deutlich Unangenehmeres für Ärztinnen und Ärzte mit eigener Ordination: interner Druck, gestresste Mitarbeiter und ein Praxisablauf, der plötzlich ins Stocken gerät", so Geschäftsführer Mag. Julian Strausz von Kutschera‑Datentechnik. "Unsere ganyMED Praxis-Software bringt die elegante Lösung: www.kutschera.co.at."
Fehlende ICD-Kodierungen führen zu Rückfragen, Nachdokumentationen, Zeitverlust und Frust im Team. Genau jene Bürokratie, die Ärztinnen und Ärzte seit Jahren belastet, schlägt dann mit voller Wucht zu. Und das mitten im ohnehin dichten Praxis-Alltag.
"Die größte Strafe ist nicht ein Gesetzestext – sondern der eigene Praxisbetrieb, der ohne ICD‑Kodierung ins Stolpern kommt", warnt Geschäftsführer Mag. Julian Strausz von Kutschera‑Datentechnik. Basierend auf der "soften" Art der Einführung sind dennoch einige negative Auswirkungen auf Arztpraxen in Österreich realistisch:
Technische Verzögerungen statt Strafen - Sozialversicherung oder ELGA werden
- Fehlermeldungen an die Ordi zurückspielen
- auf fehlende ICD-Daten hinweisen
- verzögert reagieren
Längere Arbeitszeiten im Ordi-Team
- wenn richtige ICD-Diagnosen fehlen, müssen Mitarbeiter nacharbeiten
- Mitarbeiter müssen korrigieren, rückfragen. Das kostet Zeit, Nerven und Geld.
Kutschera-Datentechnik hat die ICD -Codierungs-Lösung bereits fix integriert. Die österreichische Ärztesoftware ganyMED übernimmt die verpflichtende Kodierung vollautomatisch im Hintergrund. "Der Arzt behandelt – die Software dokumentiert. Mit minimalem beziehungsweise einmaligem Mehraufwand, der sich in Grenzen hält. Unsere ganyMED Praxissoftware nimmt dem Team die Zusatzbelastung ab", betont Mag. Strausz. "Wer ganyMED nutzt, ist bereits auf den heutigen Stichtag für ICD-Codierung vorbereitet. Wer noch nicht umgestellt hat, sollte das unbedingt jetzt im Sommer tun."
ganyMED-User sind auch schon für die nächste große Umstellung gerüstet
"Wichtig zu erwähnen wäre auch, dass jene Arztpraxen, die gerade mit dem neuen SNOMED‑Modul ausgestattet werden, der detaillierte SNOMED‑Code bereits vollständig im Hintergrund vernetzt ist. Die verpflichtenden Änderungen kommen zwar erst in ein paar Jahren, aber ganyMED ist auch hier seiner Zeit weit voraus. Der verpflichtende Umstieg auf das gesamte SNOMED‑System wird dadurch wesentlich einfacher, weil keine zusätzlichen Arbeitsschritte mehr entstehen und man profitiert bereits jetzt davon", betont Mag. Strausz.
Seit 35 Jahren betreut Kutschera Arztpraxen in ganz Österreich und kennt die Herausforderungen aus erster Hand. Die verpflichtende Diagnosekodierung wird für viele zur ältere Praxen zur Belastungsprobe – für ganyMED‑Nutzer hingegen ist es bereits gelöste Routine, die längst funktioniert.
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Tel.: 0316 33 90 33
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