pte20080812026 in Forschung
Kaukasus-Konflikt tobt auch im Cyberspace
Webseiten in Georgien und Russland erleiden Hacker-Angriffe
Tiflis/Moskau/London (pte026/12.08.2008/13:55)
Der Konflikt zwischen Georgien und Russland ist nicht nur militärisch eskaliert, sondern führt auch zu schweren Cyber-Gefechten. Der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti zufolge wurden Webseiten auf beiden Seiten Opfer von Cyber-Attacken, darunter jene der Agentur selbst. Das georgische Außenministerium hat angesichts gestörter Webseiten einen Blog auf einem Google-Dienst genutzt, um seine Meldung massiver russischer Störungen georgischer Webseiten zu kommunizieren. Es ist zu Service-Störungen bei verschiedenen Webseiten gekommen, berichtet auch die New York Times unter Berufung auf einen US-Sicherheitsexperten. "Wir haben optisch veränderte Webseiten beobachtet", meint wiederum Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos, im Gespräch mit pressetext. Der Cyberkonflikt dürfte auch internationale Beteiligte haben - zumindest in Form von Computern, die in Botnetze eingebunden sind.
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