pte20260120019 in Forschung

Zwei Altersverifikationssysteme positiv bewertet

KJM goutiert "cidaas ID validator" von Widas ID und Gesamtkonzept "IN ID" von der IN Groupe


User bei Verifikation: So wird das Alter freigegeben (Foto: widas.de)
User bei Verifikation: So wird das Alter freigegeben (Foto: widas.de)

Berlin (pte019/20.01.2026/13:59)

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bewertet den "cidaas ID validator" von Widas ID und das Gesamtkonzept "IN ID" von der IN Groupe als positive Altersverifikationssysteme. Laut der KJM-Vorsitzenden Eva-Maria Sommer sind "Alterskontrollen ein entscheidender Baustein für den Schutz junger Menschen online".

Vollautomatisiert und KI-gestützt

Der cidaas ID validator ist ein vollautomatisiertes, KI-gestütztes AutoIdent-Verfahren, das eine videobasierte Identitätsprüfung ermöglicht. Das Verfahren kombiniert eine automatisierte Ausweisdokumentenprüfung mit einem biometrischen Gesichts-Scan inklusive Lebenderkennung sowie einem anschließenden KI-gestützten Abgleich extrahierter Merkmale.

Das System IN ID ermöglicht die Identifizierung durch Software-gestützten Abgleich von Ausweisdokument und Lichtbild sowie die automatische Erfassung der Ausweisdaten. Der User lädt hierfür zunächst die App herunter. Die Authentifizierung erfolgt durch einen QR-Code, der dem Angebot, für das eine Altersverifikation erfolgen soll, vorgeschaltet ist. Sodann öffnet es sich nach Eingabe des Passwortes bzw. nach Nutzung einer Face-ID-Funktion.

Jugendschutz gewährleistet

Laut KJM sind die beiden Systeme "als vollständiges AV-Konzept beziehungsweise als Teillösungen im Bereich der Identifizierung beziehungsweise Authentifizierung im Sinne der KJM-Kriterien zur Sicherstellung einer geschlossenen Benutzergruppe für Erwachsene gemäß Jugendmedienschutz-Staatsvertrag geeignet".

(Ende)
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