YouTube erlaubt Suizid, Abtreibungen und Co
Videoportal lockert seine Richtlinien zur Monetarisierungs für Produzenten von Content etwas
![]() |
YouTube: Portal lockert Monetarisierungsrichtlinien etwas (Bild: pixabay.com, EyestetixStudio) |
San Bruno (pte022/16.01.2026/12:30)
Googles Videoplattform YouTube eröffnet seinen Content-Erstellern künftig neue Optionen der Monetarisierung - und zwar mit bisher gesperrten kontroversiellen Themen wie Suizid oder Abtreibung. YouTuber, die also künftig auch Essstörungen oder häusliche Gewalt thematisieren, müssen sich jedoch an Regeln halten, so das Management.
"Mehr Wahlfreiheit"
Die Richtlinien hat das Unternehmen im Januar entsprechend angepasst. YouTubes Monetarisierungs-Chef Conor Kavanagh begründet die Lockerung für Content-Ersteller mit der Wahlfreiheit. Diese sollte Werbetreibenden bei der Erstellung von Inhalten zur Verfügung stehen.
"Wir haben bei genauerer Betrachtung festgestellt, dass unsere Richtlinien in diesem Bereich zu restriktiv waren", so Kavanagh in einem Video auf der Plattform. Bei hasserfüllten oder stark sexualisierten Inhalten sollen die Einschränkungen mit Blick auf die Monetarisierung auch weiterhin unangetastet bleiben, heißt es.
Kein Freifahrtschein
Was das Thema Kindesmissbrauch angeht, so sollen Werbeeinnahmen nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sein, unterstreicht Kavanagh. Werbung für oder die Verherrlichung von Suizid oder Missbrauch blieben komplett tabu, auch "grausame Darstellungen von selbstverletzendem Verhalten".
(Ende)
| Aussender: | pressetext.redaktion |
| Ansprechpartner: | Florian Fügemann |
| Tel.: | +43-1-81140-313 |
| E-Mail: | fuegemann@pressetext.com |
| Website: | www.pressetext.com |


