Games-Branche hofft auf "Turbo-Wachstum"
Studie des Branchenverbands sieht staatliche Förderung als maßgeblich für weiteres Wachstum
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Gamer: Deutsche Computerspielebranche hat noch viel Luft nach oben (Foto: pixabay.com, Franz26) |
Berlin (pte016/15.01.2026/12:30)
Die Computerspiele-Branche in Deutschland hat sich zwischen 2018 und 2024, trotz einiger Herausforderungen und auch Dank der erstmaligen Förderung auf Bundesebene, sehr positiv entwickelt. So lautet das Fazit des game - Verband der deutschen Games-Branche.
"Starkes Wachstum gezeigt"
"Das starke Wachstum der vergangenen Jahre zeigt eindrucksvoll: Die Games-Branche liefert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Games-Förderung zahlt sich für Deutschland aus. Doch der eigentliche Turbo wurde noch gar nicht gezündet", erläutert game-Chef Felix Falk.
Laut der aktuellen game-Studie ist die Zahl der Games-Firmen in Deutschland im Kernmarkt 2025 von 524 auf 948 gewachsen - ein Plus von 81 Prozent. Auch die Umsätze sind laut dem neuen Bericht im abgelaufenen Geschäftsjahr um 22 Prozent auf 3,73 Mrd. Euro gestiegen.
Das Wachstum zeigt sich auch mit Blick auf die Gesamtzahl der Beschäftigten. Sie ist in diesem Zeitraum um 20 Prozent auf insgesamt 14.800 gewachsen. Der Frauenanteil in der deutschen Games-Branche ist eigenen Angaben nach von 25 auf 30 Prozent gestiegen.
Noch viel Luft nach oben
Und dennoch: Der Anteil deutscher Produktionen auf dem Heimatmarkt bleibt klein: Von 100 Euro, die für Games ausgegeben werden, bleiben nur 5,50 Euro bei deutschen Games-Firmen. Das liege international wenig konkurrenzfähigen Wettbewerbsbedingungen in Deutschland.
Die bundesweite Games-Förderung rechnet sich auch für die öffentliche Hand, heißt es: Ein Euro Games-Förderung löste 2023 rund 6,50 Euro Bruttowertschöpfung und 2,50 Euro an Steuern und Sozialabgaben aus, rechnet der Berliner Branchenverband vor.
"Das volle Potenzial des Games-Standorts heben wir nur mit einem verlässlichen Mix aus Games-Fonds und steuerlicher Förderung. Mit diesem internationalen Standard steigt die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutlich", kommentiert Falk die Studie abschließend.
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