pte20090211002 in Business
Zensur in Thailand auf dem Vormarsch
Reporter ohne Grenzen kritisiert Gesetz zur "Majestätsbeleidigung"
Paris/Berlin (pte002/11.02.2009/06:10)
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) http://www.rsf.org übt scharfe Kritik an der zunehmenden Beschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit in Thailand. Im Mittelpunkt eines dazu veröffentlichten Berichts steht das thailändische Gesetz zur Majestätsbeleidigung. Demnach können "Beschimpfung" oder "Verleumdung" des Königshauses mit jahrelangen Gefängnisstrafen geahndet werden und strenge Zensurmaßnahmen zur Folge haben. Behörden sowie Politiker würden das Strafgesetz dazu nutzen, ihre Macht zu etablieren und ihren Ruf zu wahren, kritisiert ROG. Gefängnisstrafen von drei bis 15 Jahren seien völlig inakzeptabel und die Meinungsfreiheit in Thailand stark bedroht.
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