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pte20190423019 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation

Zellulose könnte Bildschirme klarer machen

Japanische Forscher nutzen natürliche Doppelbrechung als Schlüssel für Hightech-Nutzung


Funktionsskizze: Faserschicht beeinflusst Licht (Foto: osaka-u.ac.jp/en)
Funktionsskizze: Faserschicht beeinflusst Licht (Foto: osaka-u.ac.jp/en)

Osaka (pte019/23.04.2019/12:30) - In Zukunft könnte der Materialklassiker Zellulose Bildschirmen ein besseres Bild geben, so Forscher der Osaka University http://www.osaka-u.ac.jp/en . Sie haben die optischen Eigenschaften der Naturfaser genau vermessen. Dem Team zufolge ist deren natürliche Doppelbrechung stark genug, dass eine Schicht aus Zellulose-Nanofasern geeignet wäre, schärfere, kräftigere Bilder, speziell bei Displays, zu ermöglichen.

Uraltes Hightech-Material

Zellulose ist ein uraltes Material, das die Menschheit beispielsweise in Bauwollkleidung und Papier schon lange begleitet. In Zukunft könnte sie auch Bildschirme erobern. "Zellulose-Nanofasern sind ein vielversprechendes Lichtkompensationsmaterial für Optoelektronik, wie flexible Displays oder E-Papier", erklärt Kojiro Uetani, Professor am Institute of Scientific and Industrial Research der Osaka University. Sie sind nämlich durchsichtig, flexibel und gut thermisch leitfähig. Zudem ist Zellulose von Natur aus doppelbrechend - Licht unterschiedlicher Polarisation wird unterschiedlich weitergeleitet.

Eben diese Doppelbrechung hat das Team für Schichten gleich ausgerichteter Zellulose-Nanofasern jetzt sehr exakt und genauer als je zuvor bestimmt. Sie ist demnach stark genug, dass nach Ansicht der Forscher Zellulose zur Lichtkompensation bei LCD-Displays eingesetzt werden könnte. Denn dort wird die Helligkeit von Pixeln durch Filter geregelt, die nur Licht bestimmter Polarisation durchlassen. Zellulose-Nanofilm-Schichten könnten dem Team zufolge bei jeglichem LCD-Bildschirm von Fernseher bis Smartphone besseren Kontrast und gleichmäßigere Farben ermöglichen, insgesamt also ein besseres Bild.

(Ende)
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Ansprechpartner: Thomas Pichler
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