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pte20000219024 in Forschung

Y2Hack-Treffen soll verboten werden

Israelische Politikerin nennt Hacker Terroristen


Tel Aviv (pte024/19.02.2000/16:34)

Die israelische Politikerin Anat Maor von der Merez Partei will das erste Hacker-Treffen Israels, "Y2Hack" http://www.2600.org.il verbieten lassen. Das Treffen soll parallel zu der alljährlich stattfindenden Internet-World http://www.iw2000.co.il/IW2000/english/homepage_e.asp zwischen dem 28. und 30. März 2000 stattfinden. "Y2Hack" wird unter anderem auch von Andy Müller-Maguhn vom deutschen Chaos Computer Club (CCC) http://www.ccc.de organisiert. Aber es haben sich laut Angaben der Veranstalter auch Mitglieder der israelischen Polizei angesagt.

In einem Beschwerdebrief an die israelische Generalstaatsanwaltschaft schreibt Anat Maor, Vorsitzende des Komitees für wissenschaftliche und technische Forschung der Knesset: "das Hackerphänomen ist Terrorismus in der vollen Bedeutung des Wortes. Wenn man dieser Art von anarchischen und kriminellen Gruppen Legitimität verleiht, dann könnte sich dieses furchtbare Phänomen bei jungen Computernutzern verstärken und dazu beitragen, dass es sich in Israel verbreitet."

Die Hacker selbst wehren sich gegen Pauschalurteile. Sie selbst unterscheiden zwischen den guten, den bösen und denen, die sich in einer Zwischenzone befinden (white, black, grey), sowie den "dummen Lausbuben", Script Kidds, die nur Blödsinn anstellen. In einem Antwortbrief weisen die Veranstalter daraufhin, dass viele der heutigen Sicherheitstechnologien von Hackern entwickelt wurden.

Nach den Web-Attacken der vergangenen Tagen, stehen Hacker jetzt allerdings unter Generalverdacht. "Die Menschen verstehen nicht, um was es uns geht", sagt Ofir Arkin, Security Manager des neuen israelischen Firewall-o-Chip Unternehmen Packet Technologies. Er soll auf dem Y2Hack-Treffen über Netzwerküberwachung und Informationssammel-Techniken sprechen. (Ende)
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