pte20030910008 in Leben
X-Chromosom spielt bei Autismus entscheidende Rolle
Gruppe der verantwortlichen Gene eingeschränkt
London/Salford (pte008/10.09.2003/09:15)
Eine kleine Gruppe von Genen am X-Chromosom reguliert den "Bedrohungsmelder" des Gehirns und könnte so die hohe Verbreitung von Autismus bei Männern erklären. Wissenschaftlern des Institute of Child Health http://www.ich.ucl.ac.uk ist es laut New Scientist http://newscientist.com gelungen, die Anzahl der möglichen Gene auf drei bis vier einzuschränken. Menschen, denen diese Gen-Gruppe fehlt, haben Schwierigkeiten damit, Angst im Gesichtsausdruck anderer Menschen zu erkennen. Genau diese Probleme gehören zu den häufig auftretenden Merkmalen von Autismus. Das Angstzentrum des Gehirns, der so genannte Mandelkernkomplex, ist ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.
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