pte20081113028 in Business
Writers in Prison: Weltweit werden 1.000 Autoren verfolgt
Schriftsteller fordern "Freiheit für das verfolgte Wort"
Wien (pte028/13.11.2008/13:57)
An die eintausend Schriftsteller und Journalisten weltweit sehen sich zur Zeit mit Verleumdungen und Anklagen, Verfolgungen, Bedrohungen und Inhaftierungen konfrontiert. So die ernüchternde Bilanz des Österreichischen PEN-Clubs http://www.penclub.at anlässlich des am 15. November weltweit stattfindenden Writers in Prison Day. "Mit diesem Tag wollen wir einmal im Jahr ein öffentliches Zeichen setzen und an alle jene denken, die für ihr Engagement, Ungerechtigkeiten aufzuzeigen und auf den Missbrauch von politischer Macht hinzuweisen, ihr Leben verloren haben", erklärt Helmuth Niederle vom Writers in Prison Committee (WIP) Österreich, im pressetext-Interview. Laut Angaben des internationalen PEN-Clubs sind allein im Laufe des Jahres 2007 insgesamt 73 Autoren getötet worden bzw. verschwunden. Weitere 491 wurden inhaftiert, angeklagt oder mussten untertauchen. Rund 339 Schriftsteller bekamen zudem Todesdrohungen bzw. wurden überfallen, misshandelt oder entführt.
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