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pte20090407018 in Leben

Wolkenrand durch Luftmoleküle heller

Analyse von Satellitenbildern korrigieren Klimaberechnungen


Greenbelt/Wien (pte018/07.04.2009/11:30)

Luftmoleküle statt Aerosole sind der Grund dafür, dass Wolken den Himmel in ihrer Umgebung heller erscheinen lassen. Das behaupten Tamás Várnai und Alexander Marshak vom Goddard Space Flight Center der NASA http://www.nasa.gov/centers/goddard in einem Beitrag der Zeitschrift "Nature". Sie untersuchten auf Satellitenbildern die Helligkeit der wolkenlosen Teile der Satellitenbilder und zogen davon die von der Erde reflektierte Lichtmenge ab. Dabei stellten sie fest, dass das Sonnenlicht horizontal durch die Wolken reflektiert und anschließend durch Luftmoleküle in der Nähe zerstreut wird. Indem man diesen Effekt bisher nicht berücksichtigt habe, sei ein wichtiger Faktor für die Algorithmen zur Interpretation von Satellitenbildern ausgelassen worden, so die Forscher.

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