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USTP – University of Applied Sciences St. Pölten

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Mediabox

pts20260504025 in Leben

Erika-App als digitale Begleiterin für klimabewusstes Handeln im Alltag

Kostenloses Tool zur Förderung von Nachhaltigkeit jetzt einsetzen


St. Pölten (pts025/04.05.2026/16:30)

Die kostenlose Web-Applikation "Erika" unterstützt Gemeinden und Unternehmen dabei, klimafreundliches Verhalten im Alltag zu fördern. Mit spielerischen Elementen bietet sie ein einfach einsetzbares Werkzeug zur aktiven Umsetzung von Nachhaltigkeit im direkten Umfeld. Die App wurde in einem Forschungsprojekt von der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten gemeinsam mit der Technischen Universität Wien, der HTL Waidhofen sowie der Stadt Waidhofen entwickelt.

Viele klimafreundliche Handlungen im Alltag scheitern nicht am Willen, sondern an konkreten Impulsen oder fehlenden Anreizen. Dabei sind gerade viele kleine Beiträge von Bürger*innen und Mitarbeiter*innen entscheidend, um Klimaziele zu erreichen. Genau hier setzt die App "Erika" an: Sie unterstützt klimabewusstes Verhalten spielerisch, alltagsnah und niederschwellig und steht ab sofort Gemeinden und Unternehmen kostenlos zur Verfügung.

Jetzt nutzen: Gemeinden und Unternehmen als Multiplikator*innen gefragt

"Erika" richtet sich gezielt an Organisationen, die viele Menschen erreichen: Gemeinden und Unternehmen sind eingeladen, die App in ihre bestehenden Strukturen zu integrieren und so klimafreundliches Verhalten aktiv zu fördern.

"Mit Erika helfen wir Menschen, Herausforderungen im Alltag zu bewältigen und klimafreundliches Handeln in das tägliche Leben zu integrieren. Kleine Aktionen werden sichtbar gemacht und belohnt. Jede Institution kann selbst über die Anreize für ihre Zielgruppe entscheiden, wie zum Beispiel Gutscheine für regionale Produkte", erklärt Projektleiter Gernot Rottermanner vom Institut für Creative\Media/Technologies der USTP.

Spielerisch motivieren, nachhaltig wirken

Die App setzt auf Gamification-Elemente: Nutzer*innen sammeln durch klimafreundliche Aktivitäten Punkte, die sie dann entsprechend der Belohnungen in der App einlösen können. So entsteht ein direkter Bezug zwischen nachhaltigem Verhalten und konkreten Vorteilen im Alltag.

"Digitale Technologien sind ein effektiver Hebel zur Förderung von klimafreundlichem Verhalten. Unsere mobile Anwendung Erika ist als Service konzipiert, der informiert, motiviert und kontextabhängig belohnt", so Rottermanner weiter.

Open Source: einfach integrierbar

Erika wird als Open-Source-Lösung bereitgestellt und kann von Gemeinden und Unternehmen auf eigenen Servern betrieben werden. Dadurch ist eine flexible, sichere und zielgruppenspezifische Nutzung möglich.

Erfolgreicher Praxistest in der Modellregion Waidhofen

Die App wurde im Rahmen einer mehrmonatigen Pilotstudie in der Region Waidhofen an der Ybbs getestet. Entwickelt wurde sie von der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten gemeinsam mit der Technischen Universität Wien, der HTL Waidhofen sowie der Stadt Waidhofen. Die Arbeiterkammer Niederösterreich fördert das Vorhaben.

Erika wurde in die bestehende Waidhofen-App integriert und macht bereits vorhandene Klimaschutzaktivitäten sichtbarer.

Erika im Unternehmen, in der Gemeinde, in der Region einsetzen

Interessierte, die Erika ausprobieren möchten, aber nicht wissen, wie sie anfangen sollen oder mehr über das Projekt erfahren wollen, können sich an den Projektleiter Gernot Rottermanner wenden:

Dipl.-Ing. Gernot Rottermanner BSc, Projektleiter
Institut für Creative\Media/Technologies, Department Medien und Digitale Technologien
Campus-Platz 1, T: +43/2742/313 228 628, E: gernot.rottermanner@ustp.at

Weiterführende Links:


Forderung nach gesicherter Forschungsfinanzierung und Promotionsrecht
Die Österreichische Fachhochschulkonferenz (FHK) spricht sich für eine gesicherte Forschungsfinanzierung und ein Promotionsrecht für Fachhochschulen / Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (FH/HAW) in Österreich aus. Die USTP unterstützt diese Forderung. FH/HAW leisten mit ihrer regionalen Vernetzung und der praxisnahen, an zentralen Zukunftsfragen ausgerichteten Forschung einen wesentlichen Beitrag zur Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. Doktorand*innen treiben dabei Innovationen voran und bringen diese in Wirtschaft, Industrie und KMU zur Anwendung. Ein Promotionsrecht sowie eine nachhaltige Forschungsfinanzierung sind entscheidend, um diese Wirkung weiter zu stärken und die Überführung von Forschung in konkrete Anwendungen gezielt zu fördern.

(Ende)
Aussender: USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
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