Wohnen im Alter: Projektentwicklung endet nicht mit der Schlüsselübergabe
Das neue Buch "Aufeinander schauen" zeigt exemplarisch auf, wie es funktionieren kann
Grieskirchen (pts006/04.11.2026/09:10)
Wie muss Wohnraum gestaltet sein, damit Menschen auch im Alter selbstbestimmt leben können und zugleich jene Unterstützung finden, die sie im Alltag benötigen? Diese Frage stellt neue Anforderungen an eine nachhaltige Immobilienentwicklung. Barrierefreiheit allein reicht nicht mehr – es geht um langfristig funktionierende, leistbare Wohnkonzepte, die auch optionale Betreuung und soziale Kontakte (Gemeinschaft) miteinbinden.
Mit diesen Herausforderungen beschäftigt sich das Buch "Aufeinander schauen – Bauen und Pflege in Zeiten künstlicher Intelligenz" von Bernhard Pointinger und Thomas W. Albrecht. Ausgangspunkt war ein persönliches Anliegen des oberösterreichischen Holzbauunternehmers und Projektentwicklers: Wie könnte ein Zuhause aussehen, das den älter werdenden eigenen Eltern Selbstständigkeit ermöglicht und zugleich die notwendige Unterstützung bietet?
"Green Harmony" als Pionierentwicklung
Gemeinsam mit dem im Pflegebereich tätigen Unternehmer Andreas Hammer entwickelte Pointinger das Wohnkonzept "Green Harmony". Das Konzept setzt auf die Verbindung von privatem Wohnraum, freiwilligen Möglichkeiten zur Begegnung sowie der optionalen Personenbetreuung. Gemeinsame Mahlzeiten und Aktivitäten sowie persönliche Ansprechpersonen erleichtern soziale Kontakte und geben Sicherheit im Alltag, ohne die Eigenständigkeit der Bewohner einzuschränken.
"Projektentwicklung bedeutet für mich, nicht nur Wohnraum zu schaffen, sondern mitzudenken, wie Menschen dort tatsächlich leben werden. Ob ein Konzept funktioniert, zeigt sich erst im Alltag – und daran, ob wir bereit sind, aus den Erfahrungen der Bewohner zu lernen", so Pointinger, der bereits das dritte "Green Harmony" in Oberösterreich umsetzt.
Für Pointinger reicht die Verantwortung damit weit über die Fertigstellung eines Gebäudes hinaus. Auch die langfristige Nutzungsqualität ist Teil der Planung. Der Holzbau bildet dabei die bauliche Grundlage eines Konzepts, das ökologische Aspekte mit sozialen Anforderungen verbindet.
KI als Werkzeug für die Zukunft des Bauens
Das Buch widmet sich auch den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz. Sie kann helfen, Erfahrungswissen zu sichern, Arbeitsabläufe zu verbessern und Fehler auf Baustellen frühzeitig zu erkennen. Die Autoren diskutieren, wie technologische Unterstützung Ressourcen effizienter nutzbar machen und mehr Zeit für Beratung, Betreuung und persönliche Begegnung schaffen kann. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt beim Menschen.
Ein Praxisbuch über Bauen, Führung und Verantwortung
"Aufeinander schauen" verbindet Pointingers Weg vom Zimmerer zum Holzbauunternehmer und Projektentwickler mit Reflexionen und praktischen Anleitungen von Thomas W. Albrecht. Das Buch richtet sich an Menschen, die Lebensräume gestalten, Unternehmen führen oder sich mit der Zukunft des Wohnens beschäftigen.
Es stellt eine Frage, die für die Immobilienbranche zunehmend relevant wird, in den Fokus: Wie können Projekte entwickelt werden, dass sie nicht nur heutigen baulichen Anforderungen entsprechen, sondern auch langfristig den Bedürfnissen ihrer Nutzer gerecht werden?
Buchinformation
Bernhard Pointinger und Thomas W. Albrecht: "Aufeinander schauen – Bauen und Pflege in Zeiten künstlicher Intelligenz"
- Auflage 2026
TWA Mentale Innovation GmbH
ISBN: 978-3-903718-00-5
Preis und Bestellmöglichkeit: 26,82 € bei Amazon
Pressekontakt:
Ing. HMB Bernhard Pointinger MBA
Pointinger Bau GmbH
E-Mail: office@pointinger-bau.at
Telefon: 07248 65226
Website: www.pointinger-bau.at
| Aussender: | Pointinger Bau |
| Ansprechpartner: | Silvia Gronau |
| E-Mail: | silvia.gronau@prundmehr.at |
| Website: | www.pointinger-bau.at |

