WLAN kostet Unternehmen oft Hunderttausende Euro – ohne dass es jemand bemerkt oder als Ursache erkennt
Warum regelmäßige WLAN-Messungen heute wichtiger sind als neue Access Points oder mehr Bandbreite
|
|
eudisa GmbH & Copyright eudisa GmbH
|
Ottobrunn (pts011/22.07.2026/10:00)
WLAN ist heute eine der wichtigsten Infrastrukturen eines Unternehmens. Produktionsanlagen, Logistik, Lagerverwaltung, Gesundheitswesen, Büroumgebungen, mobile Endgeräte, VoIP-Telefonie, Videokonferenzen und cloudbasierte Anwendungen sind auf eine zuverlässige drahtlose Kommunikation angewiesen. Dennoch überprüfen viele Unternehmen ihr WLAN erst dann, wenn Mitarbeiter Beschwerden melden oder Systeme bereits ausfallen.
Dabei zeigen aktuelle internationale Studien, dass leistungsfähige WLAN-Infrastrukturen längst ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor geworden sind. Laut dem "Cisco State of Wireless Report 2026", einer weltweiten Befragung von mehr als 6.000 IT- und Netzwerkverantwortlichen, berichten 78 Prozent der Unternehmen von einer höheren betrieblichen Effizienz und 75 Prozent von einer gestiegenen Mitarbeiterproduktivität durch moderne WLAN-Infrastrukturen. Gleichzeitig erwarten 64 Prozent, dass die Behebung von WLAN-Problemen künftig komplexer wird, während 55 Prozent angeben, überwiegend reaktiv statt vorbeugend zu handeln.
Die teuersten WLAN-Probleme sind oft die, die niemand bemerkt
Nicht jeder WLAN-Fehler führt zu einem Totalausfall. Viel häufiger entstehen kleine Verzögerungen, die sich über den Arbeitstag hinweg summieren.
Ein Scanner benötigt zwei Sekunden länger für die Datenübertragung. Eine ERP-Anwendung reagiert verzögert. Ein Tablet verbindet sich erst nach mehreren Sekunden mit dem nächsten Access Point. Eine Videokonferenz stockt kurz. Ein Mitarbeiter muss eine Anwendung erneut öffnen oder einen Scan wiederholen.
Jeder einzelne Vorfall scheint unbedeutend. In der Summe entstehen daraus jedoch erhebliche Produktivitätsverluste.
Bereits fünf Minuten verlorene Arbeitszeit pro Mitarbeiter und Arbeitstag ergeben bei einem Unternehmen mit 200 Beschäftigten rund 3.667 verlorene Arbeitsstunden pro Jahr. Legt man kalkulatorische Personalkosten von 70 Euro pro Stunde zugrunde, entspricht dies indirekten Kosten von rund 257.000 Euro jährlich – ohne Berücksichtigung von Produktionsunterbrechungen, Lieferverzögerungen oder zusätzlichem Aufwand im IT-Support.
"Das eigentliche Problem besteht darin, dass Unternehmen diese Verluste häufig gar nicht als WLAN-Problem erkennen", erklärt Ulrich Diehl, Geschäftsführer der EUDISA GmbH und der Kybatec Wireless GmbH. "Es handelt sich selten um einen spektakulären Netzausfall. Vielmehr entstehen tausende kleine Verzögerungen pro Tag. Nach einigen Wochen empfindet jeder diese Wartezeiten als normal. Tatsächlich kostet genau dieses schleichende Verhalten Unternehmen jedes Jahr erhebliche Summen."
Signalstärke ist kein Qualitätsmerkmal
Viele Unternehmen beurteilen ihr WLAN ausschließlich anhand der angezeigten Signalstärke. Aus Sicht von WLAN-Spezialisten ist dies einer der häufigsten Irrtümer.
Ob ein WLAN zuverlässig arbeitet, hängt von einer Vielzahl technischer Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Roaming-Verhalten, Kanalplanung, Airtime-Auslastung, Interferenzen, Paketverluste, Latenzen, Störquellen sowie die tatsächliche Funkqualität am Endgerät.
Gerade mit der Einführung von Wi-Fi 6E und Wi-Fi 7 steigt die Komplexität moderner WLAN-Infrastrukturen erheblich. Neue Frequenzbereiche, größere Kanalbandbreiten und zusätzliche Funktionen bieten zwar deutliche Leistungsreserven, erhöhen gleichzeitig aber die Anforderungen an Planung, Validierung und den laufenden Betrieb.
Regelmäßige WLAN-Messungen werden zum neuen Standard
Während Maschinen, Brandschutzanlagen oder Heizsysteme regelmäßig überprüft werden, bleibt die Qualität vieler Unternehmens-WLANs über Jahre hinweg unbeobachtet.
Dabei verändert sich die Funkumgebung ständig:
- neue Access Points
- zusätzliche Endgeräte
- bauliche Veränderungen
- neue Maschinen
- Bluetooth- und IoT-Systeme
- benachbarte Funknetze
- geänderte Arbeitsplatzkonzepte
Alle diese Faktoren beeinflussen die tatsächliche WLAN-Qualität.
"Ein WLAN ist kein statisches System", sagt Ulrich Diehl. "Es verändert sich permanent. Deshalb reicht eine einmalige Funkausleuchtung bei der Inbetriebnahme heute nicht mehr aus."
Ekahau: Professionelle Planung und Fehlersuche
Für die professionelle Planung, Validierung und Optimierung von Unternehmens-WLANs setzt die EUDISA GmbH auf die Lösungen von Ekahau, die weltweit zu den führenden Werkzeugen für WLAN-Site-Surveys und professionelle Funknetzanalysen gehören.
Mit Ekahau lassen sich WLAN-Infrastrukturen planen, simulieren, vermessen und Fehler detailliert analysieren. Netzwerkingenieure erhalten belastbare Daten über Abdeckung, Signalqualität, Interferenzen, Kanalnutzung und Roaming-Verhalten. Dadurch können Fehler systematisch lokalisiert und dauerhaft behoben werden.
"Sidos Deep Survey": WLAN-Messungen erstmals ohne WLAN-Spezialisten
Für die regelmäßige Qualitätskontrolle im laufenden Betrieb verfolgt Sidos einen anderen Ansatz.
Mit der Deep Survey App und der hochpräzisen Messhardware Sidos Wave können standardisierte WLAN-Messungen erstmals auch von Personen durchgeführt werden, die über keine spezielle WLAN-Ausbildung verfügen.
Die App führt den Anwender Schritt für Schritt durch den Messprozess. Die eigentliche Auswertung erfolgt anschließend zentral durch die IT-Abteilung oder WLAN-Spezialisten.
Damit wird ein grundlegendes Problem vieler Unternehmen gelöst.
Bisher mussten WLAN-Messungen häufig von wenigen Experten durchgeführt werden. Das machte regelmäßige Kontrollen – insbesondere bei Unternehmen mit vielen Niederlassungen, Filialen oder Produktionsstandorten – wirtschaftlich kaum realisierbar.
Ein weiterer Vorteil liegt im Lizenzmodell. Während viele Lösungen die Anzahl der Anwender über End-User-Lizenzvereinbarungen (EULA) begrenzen, sieht Sidos für die Durchführung von Messungen mit der Deep Survey App und Sidos Wave keine Beschränkung der Anzahl der Messenden vor. Unternehmen können beliebig viele Mitarbeitende in den Messprozess einbinden.
Dadurch lassen sich WLAN-Qualitätskontrollen in kurzen Intervallen durchführen – unabhängig davon, ob ein Unternehmen zehn, fünfzig oder mehrere hundert Standorte betreibt.
Die regelmäßige Überprüfung erfolgt dabei konsequent aus Sicht des Clients, also genau so, wie Mitarbeitende das WLAN tatsächlich erleben.
Wissen ist der wichtigste Erfolgsfaktor
Neben moderner Messtechnik sieht die EUDISA GmbH vor allem den Wissensaufbau als entscheidenden Faktor für stabile WLAN-Infrastrukturen.
Das Unternehmen bietet praxisorientierte Workshops zu WLAN-Planung, Site Surveys, Funkausleuchtung, Fehlersuche, Optimierung und Betrieb an. Die Schulungen richten sich an Netzwerkadministratoren, Systemintegratoren, IT-Verantwortliche und WLAN-Planer.
Im Mittelpunkt stehen reale Anwendungsfälle:
- Warum zeigt ein Gerät vollen Empfang und arbeitet trotzdem langsam?
- Wie erkennt man Roaming-Probleme?
- Welche Auswirkungen haben Interferenzen?
- Wann ist eine fehlerhafte Kanalplanung die Ursache?
- Welche Messwerte sind aussagekräftig?
- Wie werden WLAN-Probleme systematisch analysiert und nachhaltig behoben?
"Unser Ziel ist es nicht nur, Messgeräte bereitzustellen", so Ulrich Diehl. "Wir möchten Unternehmen in die Lage versetzen, ihre WLAN-Infrastruktur dauerhaft zu verstehen, objektiv zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern. Denn nur was regelmäßig gemessen wird, kann auch nachhaltig optimiert werden."
Über die EUDISA GmbH
Die EUDISA GmbH mit Sitz in Ottobrunn ist spezialisiert auf professionelle WLAN-Planung, Funkausleuchtung, Validierung, Optimierung und Fehlersuche. Das Unternehmen vertreibt die Lösungen von Ekahau und Sidos im deutschsprachigen Raum und unterstützt Unternehmen, Systemhäuser und Netzwerkintegratoren bei der Planung und dem Betrieb leistungsfähiger WLAN-Infrastrukturen. Ergänzt wird das Portfolio durch praxisnahe Workshops und Schulungen, die sich konsequent an den Anforderungen des täglichen Betriebs orientieren.
Quellen:
- Cisco, State of Wireless Report 2026 (Befragung von über 6.000 IT- und Netzwerkverantwortlichen weltweit): 78 % betriebliche Effizienz, 75 % höhere Produktivität, 64 % längere Problemlösungszeiten, 55 % überwiegend reaktive Betriebsweise.
- Cisco, State of Wireless 2026 – Pressemitteilung: Strategische WLAN-Investitionen steigern Produktivität, Effizienz und ROI; 80 % der Unternehmen haben ihre Wireless-Investitionen in den vergangenen fünf Jahren erhöht.
| Aussender: | eudisa GmbH |
| Ansprechpartner: | Ulrich Diehl |
| Tel.: | +49 89 9041011-12 |
| E-Mail: | ulrich.diehl@eudisa.com |
| Website: | www.eudisa.com |
