pte20110830038 in Business
Wikileaks vergisst Löschung von Informantennamen
Unzählige Quellen in autoritären Staaten gefährdet
Washington/ New York (pte038/30.08.2011/17:20)
Bei ihrer neuesten Veröffentlichung von mehr als 130.000 US-Botschaftsdokumenten hat die Whistleblower-Website Wikileaks http://wikileaks.org die Löschung von Namen wichtiger Informanten der US-Botschaften verabsäumt. Ausschnitte zeigten die Namen von Menschen, die vertraulich mit den Botschaften gesprochen haben und die auch in den Original-Dokumenten als "unbedingt schützenswert" bezeichnet werden. Menschenrechtsaktivisten befürchten nun Repression, Jobverlust oder gar Gewaltanwendung gegen jene Journalisten, Aktivisten, Akademiker und sonstige Informanten aus autoritären Regimen, die in diesen Dokumenten aufscheinen.
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