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pts19990617007 in Business

Wahlfieber.at schlägt Wahlbörse der Presse

Wahlschlacht im Internet hat Millionenklage zur Folge


Wien (pts007/17.06.1999/09:00)

Die EU Wahlen waren nicht nur für Österreichs Parteien eine heiße Phase, auch im Internet wurde um jede Stimme gekämpft. Ein Team von innovativen Köpfen gründete IFM (Interactive Forecasting Markets) und trat an, mit Wahlfieber.at Österreich eine permantente politische Plattform im Internet zu geben. http://www.wahlfieber.at Gleichzeitig startete die Presse eine klassische Politbörse zu den EU Wahlen. http://wahl.diepresse.at Stoff für eine spannende Auseinandersetzung...

Die erste Runde, die EU-Wahlen, sind gelaufen und es gab einen klaren Sieger: Wahlfieber.at. Die Prognose des kleinen Wahlfieber Marktes war nach allen Kriterien deutlich besser als die der Presse. Hauptgrund war die übermäßige Bedeutung, die der Pressemarkt der Kleinpartei CSA zugewiesen hatte. Wahlfieber erzielte sowohl in der absoluten Abweichung als auch in der quadratischen Abweichung deutlich geringere Abweichungen von den tatsächlichen Wahlergebnissen. Gegenüber den Meinungsforschern lag Wahlfieber sogar Kopf an Kopf.

Während auf inhaltlicher Ebene die Entscheidungen gefallen sind, hat sich nun eine neue "Front" aufgetan: Der mächtige Holtzbrink Verlag, dessen Tochter "Die Zeit" die Software für den Presse Markt entwickelt hatte, versucht nun, mit einer für österreichische Verhältnisse gewaltigen Klage den kleinen, aber unangenehmen Konkurrenten aus Österreich zu verdrängen. Der Vorwurf lautet im wesentlichen auf Software-Klau. Begründet wird dies mit der "unglaublich schnellen" Entwicklungszeit von Wahlfieber. Dazu Oliver Holle, Mitbegründer von IFM:

"Wahlfieber beruht auf einer gänzlich anderen Software Plattform als die der Zeit, dies läßt sich auch problemlos nachweisen. Unsere Java-basiererte Datenbanklösung ist wesentlich schneller und effizienter, insofern haben wir nicht das geringste Interesse am Know How der anderen. Die kurze Entwicklungszeit zeigt einfach, daß auch Österreicher in diesem Bereich die Nase vorn haben können."

Wahlfieber und Wahlstreet - ein Marktprinzip, zwei Philosophien

Die zwei Politbörsen sind zwar vordergündig ähnlich, doch verfolgen sie gänzlich andere Ziele. Während die Presse eine fertige Anwendung aus Deutschland einkaufte - http://www.wahlstreet.de - und sich im wesentlichen auf eine aufwendige Vermarktungskampagne beschränkte, ist das Ziel von Wahlfieber anspruchsvoller: Wahlfieber will mehr als ein kurzfristiger Hype im Web sein. Es versteht sich als politische Plattform, wo die Mitspieler sogar selbst bestimmen können, zu welchen politischen Themen gehandelt werden soll. Auch gibt es Diskussionsforen, die politischen News des Standards und eine ausgezeichnete Link Sammlung zur österreichischen Politik.

"Wahlfieber wird es viele Jahre geben, es soll ein fixer Bestandteil des Digital Change Prozesses sein, in dem sich unsere Gesellschaft befindet!" erklärt Maria Baumgartner, Mitbegründerin von IFM. "Interactive Forecasting Markets" und damit Wahlfieber ist ein Kooperationsprojekt von unterschiedlichen Partnern im Multimediabereich, darunter der Online-Standard, die Webagentur Datenwerk, die Edutainment Spezialisten sysis, sowie der Volkswirtschaftler Dr. Gerhard Ortner von der TU Wien und der Datenbankexperte Hannes Wallnöfer.

Anmerkung der Redaktion: Siehe auch Aussendung http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=990422030 vom 22. April. (Ende)
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