pts20130228017 Kultur/Lifestyle, Produkte/Innovationen

Voll im Trend: Hausmannskost und internationale Küche

Ipsos untersucht die Relevanz verschiedener Nahrungsmittelkategorien


Voll im Trend: Hausmannskost und internationale Küche (Copyright: Ipsos GmbH)
Voll im Trend: Hausmannskost und internationale Küche (Copyright: Ipsos GmbH)

Hamburg (pts017/28.02.2013/11:00) Sechs von zehn Verbrauchern in Deutschland essen gerne italienisch, spanisch, thailändisch oder vielleicht auch ayurvedisch. Gerichte aus anderen Ländern und Kulturen sind hierzulande sehr beliebt. Damit liegen sie im weltweiten Vergleich über dem Durchschnitt von 45 Prozent, nur England und Australien (70% und 61%) haben ein höheres Interesse an fremden Gerichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine international durchgeführte Studie, bei der über 19.000 Personen aus 26 Ländern befragt wurden. Dabei hat, unabhängig vom Land, Bildung einen positiven Einfluss auf das Interesse an Gerichten und Nahrungsmitteln anderer Regionen und Kulturen.

Über die Hälfte der Deutschen isst gerne Hausmannskost

Gleichzeitig zeigen Konsumenten in Deutschland auch ein großes Interesse an sogenannten Vintage-Gerichten, also eher traditionellen Gerichten, die an alte Zeiten wie die eigene Kindheit erinnern. Über die Hälfte der Deutschen (56%) essen also gern Linsensuppe, Leberkäse oder Falschen Hasen, international bestätigen dies nur 41 Prozent. In Deutschland begeistern sich vor allem Frauen (60%) für Vintage-Gerichte.

Dazu passt, dass fast die Hälfte (49%) der deutschen Konsumenten an Produkten interessiert ist, die wie hausgemacht sind, also z.B. Marmeladen aus kleinen Betrieben der Umgebung. Vor allem die 50- bis 64-Jährigen und diejenigen mit einem hohen Einkommen (jeweils 52%) mögen diese Produkte.

Do-it-yourself findet in Deutschland Abnehmer

Produkte wie z.B. Pizzakits und Keksteig aus der Kühltheke werden in Deutschland vor allem von jüngeren Verbrauchern gekauft, die Hälfte der unter 35jährigen konsumiert diese so genannten Do-it-yourself-Gerichte. Bei den 35- bis 49-Jährigen sind es noch 38 Prozent, bei den 50-bis 64-Jährigen ist es nur noch jeder Dritte. Auch Singles greifen eher zu diesen Produkten (45%). Insgesamt geben vier von zehn Verbrauchern in Deutschland an, sich für Do-it-yourself-Gerichte zu interessieren. Damit liegt Deutschland über dem weltweiten Durchschnitt (36%).

Restaurantmarken und Promi-Köche nur für eine Minderheit interessant

Nur jeder fünfte Deutsche (18%) hat Interesse an Produkten, die den Sprung vom Restaurant in die Supermarktregale geschafft haben und sogar nur jeder Zehnte (12%) kauft Gerichte oder Produkte, die im Namen bekannter Küchenchefs vertrieben werden. Junge Verbraucher unter 35 Jahren haben an beiden Produkten überdurchschnittliches Interesse (25% bzw. 16%). Im weltweiten Vergleich interessiert sich ein Viertel (23%) für Restaurantmarken und 17 Prozent für Produkte von Promi-Köchen.

"Geschmäcker unterscheiden sich in vielfältiger Weise und an keiner Stelle ist dies besser sichtbar als in den Küchen und Esszimmern. Gleichzeitig erfährt die traditionelle und stark fragmentierte Lebensmittel- und Getränkeindustrie stets neue Impulse. Die Erkennung der demographisch bedingten unterschiedlichen Konsumentenbedürfnisse erlauben eine konsumentengerechtere Produktentwicklung und Markenpositionierung. Die vielfältige Nachfrage hat direkte Implikationen für die Entwicklung neuer Ideen und Produkte für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie", sagt Dr. Oec. Troph. Nikolai Reynolds, Head of Ipsos InnoQuest Germany.

Studien-Steckbrief:
Diese Ergebnisse stammen aus dem Global @dvisor im Auftrag von Ipsos InnoQuest. Insgesamt wurden 19883 Erwachsene in 26 Ländern befragt. Zu den Ländern gehören Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Malaysia, Mexiko, Polen, Russland, Saudi Arabien, Singapur, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, Türkei und die USA.

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