pte20090311024 in Leben
Verschmutzung beschleunigt Wasserfloh-Evolution
Tiere im Bodensee mutierten und verschwanden wegen Überdüngung
Zürich (pte024/11.03.2009/13:30)
Umweltverschmutzungen können auf das Tierreich massive und nicht umkehrbare genetische Auswirkungen haben. Zu diesem Schluss kommen Forscher am Schweizer Wasserforschungsinstitut EAWAG http://www.eawag.ch aus Erbgutanalysen von Wasserfloheiern aus dem Bodensee. Eine früher weit verbreitete Wasserflohart, die sich infolge früherer Wasserverschmutzungen genetisch verändert hatte, verwandelte sich auch nach deutlicher Verbesserung der Wasserqualität nicht mehr in ihre ursprüngliche Form zurück. Zudem bewiesen die Forscher auch genetische Veränderungen der Tierart innerhalb weniger Jahrzehnte, was eine erstaunliche Evolutionsgeschwindigkeit darstellt, berichtet das Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences.
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