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pts20050328001 in Business

Verbesserungsmöglichkeiten für Online-Texte

Optimierungen für leseschwache Online-Nutzer bringt signifikante Verbesserungen


Zürich (pts001/28.03.2005/19:07)

Dass die Lesefähigkeit einen Einfluss auf die Art hat, wie man sich auf dem Internet verhält, ist den wenigsten Leuten bewusst. Eine vom Pharmaunternehmen Pfizer gesponserte Studie, die Jakob Nielsen von der Nielsen Norman Group mit 50 Personen durchführte, illustriert nun, welche Besonderheiten leseschwache Menschen in ihrem Onlineverhalten aufweisen.

Die in der Studie gewonnenen Erkenntnisse lassen sich auch hervorragend für die Gestaltung von Onlinetext für Nutzer ohne Leseschwäche verwenden. Von einer speziellen Optimierung für Leseschwache, so konnte aufgezeigt werden, profitieren nämlich vom Teenager bis zur Gruppe der Senioren fast alle.

Nach einem speziellen Redesign, bei dem man auf entsprechende Optimierungskriterien achtete, stellten sich überraschenderweise auch klare Verbesserungen für Leute ohne Leseschwäche ein. Gemessen am Zeitaufwand erhöhte sich deren Leistung um 86%. Leseschwache Benutzer konnten sich sogar über eine Verbesserung um 135% freuen. Ausserdem zeigten sich nach dem Redesign beide Gruppen mit der Website zufriedener. Sowohl Personen mit als auch solche ohne Leseschwäche lösten vorgegebene Aufgaben zudem dank der Designänderungen deutlich besser.

Ein Blick auf die Empfehlungen aus der Studie lohnt sich nicht zuletzt aber auch deswegen, weil nach Schätzungen der Forscher zurzeit ca. 30% aller Internetnutzer in industrialisierten Ländern Leseschwächen verschiedenster Art aufweisen. Da diese Gruppe auf dem Internet noch unterproportional vertreten ist, wird ihr Anteil in den nächsten Jahren noch dramatisch zunehmen.

Mehr zur Studie sowie Tipps, wie Sie Ihre Website entsprechend anpassen können finden in der deutschen Übersetzung von Jakob Nielsens' Alertbox vom 14. März 2005 http://www.usability.ch/Alertbox/20050314.htm (Ende)
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