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pte20191009003 Medien/Kommunikation, Politik/Recht

US-Wahlkampagnen pfeifen auf Datenschutz

Webseiten von Kandidaten machen kaum Angaben zu Weitergabe und Speicherung von Infos


Weißes Haus: kaum Datenschutz bei US-Kandidaten (Foto: pixabay.com, skeeze)
Weißes Haus: kaum Datenschutz bei US-Kandidaten (Foto: pixabay.com, skeeze)

Reston (pte003/09.10.2019/06:10) - Websites von US-Präsidentschaftskandidaten versagen beim Datenschutz kläglich. Bei etwa 70 Prozent der Online-Kampagnen können sich User nicht sicher sein, ob diese ihre Daten verantwortlich handhaben. In vielen Fällen sind Nutzer auch nicht vor gefälschten E-Mails geschützt, die nur scheinbar von den Webseiten der Kampagnen stammen. Das ergibt eine Studie der Internet Society http://internetsociety.org .

"Der Schutz von Kunden - besonders die Authentifizierung von E-Mails - ist wichtig, um deren Vertrauen zu schützen. Nutzer dürfen nicht Malware oder Betrügern zum Opfer fallen", heißt es in der Studie. Laut den Forschern sind die Kampagnen-Websites allerdings gegen Hacker-Angriffe deutlich eher gefeit.

Datenschutzerklärung fehlt oft

Die Internet Society hat für die Studie die Sicherheitsvorkehrungen auf den Webseiten von insgesamt 23 US-Präsidentschaftskandidaten untersucht. Analysiert wurden die Tools, die solche Seiten zum Schutz vor Datenlecks, Hacker-Angriffen oder falschen E-Mails verwenden. Während die Websites bei der Cyber-Security gut abschnitten, zeigen die meisten keine Transparenz bei ihren Datenschutzmaßnahmen.

Von den untersuchten Kampagnen fehlten bei fünf die Datenschutzerklärung komplett. Die anderen drückten sich in der Erklärung vage aus oder gestanden sich selbst übertriebene Rechte beim Teilen von Besucherdaten zu. Die Internet Society äußert auch Besorgnis über das Aufheben der Daten. Da Wahlkampagnen nur über einen begrenzten Zeitraum laufen, müsse Klarheit darüber herrschen, was mit Daten von Website-Besuchern passiert. Doch nur drei der untersuchten Kampagnen äußerten sich dazu, wann diese Daten gelöscht werden.

Kampagnen bei Datenschutz Schlusslicht

In der Studie kommt die Internet Society zu dem Schluss, dass die Websites von US-Präsidentschaftskandidaten sich zwar selbst schützen, jedoch nicht ihre Besucher. Damit liegen politische Kampagnen beim Datenschutz weit hinter den meisten Organisationen. Die größten Versäumnisse liegen hier im Gesundheits-Sektor, doch diese finden nur in 43 Prozent der Fälle statt. In 70 Prozent der Fälle versagen politische Kampagnen beim Datenschutz. Die Internet Society empfiehlt Best-Practice-Richtlinien, an die sich alle halten sollten.

(Ende)
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