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pte20200327003 Unternehmen/Wirtschaft, Tourismus/Reisen

US-Reisende trotz Coronavirus optimistisch

Ende der Krise innerhalb von sechs Monaten erwartet - Reisepläne für 2020 nicht abgeschrieben


Flughafen: Reisende trotz Virus hoffnungsvoll (Foto: unsplash.com, JESHOOTS.COM)
Flughafen: Reisende trotz Virus hoffnungsvoll (Foto: unsplash.com, JESHOOTS.COM)

Chicago (pte003/27.03.2020/06:10) - Obwohl das Coronavirus die ganze Welt in Atem hält, sind 90 Prozent der US-Reisenden überzeugt davon, 2020 noch die Welt erkunden zu können. Zwar mussten viele Reisen aufgrund des Virus abgesagt werden, jedoch rechnen viele Menschen damit, dass die Krise in sechs Monaten vorbei ist, wie eine Umfrage der US-Reiseapp TripScout http://tripscout.co zeigt.

"Stärker denn je zurückkommen"

"COVID-19 hat den Tourismus weltweit massiv beeinträchtigt. Wir ändern immer schneller unseren Lebensstil, um die Verbreitung des Virus aufzuhalten", sagt TripScout-CEO Konrad Waliszewski. "Aber wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Richtige tun können und stärker denn je zurückkommen", ergänzt Andy Acs, Mitgründer von TripScout.

Über die Reise-App haben die Betreiber eine Umfrage unter 3.000 Usern durchgeführt. Drei von vier Befragten mussten aufgrund des Coronavirus Reisen abbrechen. Dennoch wollen 60 Prozent ihre ursprünglichen Reisepläne für das Jahr 2020 wieder aufnehmen, wenn die Krise in diesem Zeitraum bewältigt wurde.

Schiffsreisen künftig eher gemieden

Innerhalb der kommenden sechs Monaten erwarten die Befragten, dass die Situation sich wieder beruhigt hat. 70 Prozent buchen bereits jetzt Reisen in diesem Zeitraum. Jedoch sind die Touristen nicht in allen Bereichen so furchtlos. 61 Prozent würden aufgrund des Coronavirus keine Schiffsreise mehr unternehmen.

Die Reisenden sind hauptsächlich mit dem Vorgehen von Fluglinien in dieser Situation zufrieden, jedoch frustriert über Versicherungsunternehmen. Diese seien momentan wenig hilfreich. Die größte Sorge der Befragten ist die Gesundheit ihrer Mitmenschen (82 Prozent). Weniger Angst haben sie um die Wirtschaft (66 Prozent), erst auf dem dritten Platz finden sich Reisepläne (61 Prozent).

(Ende)
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