pte20171006003 in Leben
US-Patienten lehnen "Risiko-Organe" eher ab
Tatsächliche Infektionsgefahr liegt bei weniger als einem Prozent
Ann Arbor (pte003/06.10.2017/06:15)
Ärzte müssen in den USA Patienten erklären, was es heißt, ein Organ eines Menschen zu bekommen, der an einer Überdosis gestorben ist. Sie gehören wie Häftlinge oder Menschen, die Sex für Drogen oder Geld hatten, zu einer wachsenden Gruppe, die über ein erhöhtes Risiko für Hepatitis C oder HIV verfügen. Laut der University of Michigan http://umich.edu führt die Klassifizierung aber zu Problemen. Die Kennzeichnung von Organen mit erhöhtem Infektionsrisiko bewirkt, dass jährlich hunderte Organe nicht für eine Transplantation infrage kommen.
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