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pte19980225013 in Business

US-Computerbranche braucht dringend "Gastarbeiter"

Derzeit 346.000 offene Stellen für Programmierer und System-Analysten


Washington (pte) (pte013/25.02.1998/22:51)

Große Computer- und Hightech-Firmen in den USA appellieren derzeit an den US-Kongreß, mehr hochqualifizierte Nichtamerikaner ins Land zu lassen. Bisher dürfen jährlich bis zu 65.000 ausländische Programmierer, Elektroingenieure und andere Hightech-Spezialisten ins Land kommen. Die Branche gerät nach eigenen Angaben aber in eine Krise, wenn diese Quote - wie in den letzten Jahren - schon im Sommer oder Frühherbst erreicht ist, meint ein Sprecher der American Electronics Association, die rund 3000 Technologie-Unternehmen vertritt.

H-1B-Visa erlauben Nichtamerikanern mit hoher Qualifikation, wie Ärzten, Programmierern und ähnlichen Spezialisten, die Einreise und Beschäftigung in den USA für bis zu sechs Jahren. Voraussetzung bei der Einstellung in einer Firma ist, daß für den Job kein ähnlich qualifizierter Amerikaner gefunden werden konnte.

Nach Angaben der Branchenvereinigung Information Technology Association of America, haben Firmen mit 100 und mehr Angestellten in den USA 346.000 offene Stellen für Programmierer, System-Analysten und Computer-Ingenieure aufzuweisen, das sind 10 Prozent der landesweit 3,3 Millionen Jobs auf dem Informationstechnologie-Sektor. Um die Fronten zu klären, ist vor einem Kommittee des US-Senats (Senate Judiciary Committee) eine Anhörung zum Thema H-1B-Visas angesetzt.

Im vergangenen Jahr kamen 44 Prozent der H-1B-Voranträge von US-Firmen in der Computerbranche, zweitgrößte Berufsgruppe waren mit 26 Prozent Physiotherapeuten. Halbleiter-Produzent Texas Instruments beschäftigt jährlich etwa 150 H-1B-Angestellte, das sind zehn bis 15 Prozent der neuen Einstellungen auf dem Technik-Sektor. Die meisten sind ausländische Studenten, die an amerikanischen Universitäten ihren Abschluß machen und letztendlich US-Bürger werden, der größte Teil von ihnen kommt aus Taiwan und Indien. (Ende)
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