pte20130703001 in Business
US-Autoindustrie sorgt sich um Boom in Mexiko
Steigende Produktivität und geringe Löhne ausschlaggebend
Ramos Arzipe/Washington/Duisburg (pte001/03.07.2013/06:00)
Beschäftigte und Gewerkschaften der US-Automobilindustrie blicken zunehmend mit Argusaugen über die südliche Grenze nach Mexiko. Grund dafür sind die steigende Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der dortigen Fertigungsstätten, während gleichzeitig die Löhne der mexikanischen Arbeiter nur einen Bruchteil ihrer US-Konkurrenten betragen. Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen http://www.uni-due.de/car , spricht dabei von einem spürbaren Druck, der dadurch auf den Beschäftigten und den Gewerkschaften in den USA lastet. "Die Autobauer werden Mexiko künftig verstärkt als Druckmittel gegenüber ihren Arbeitern nutzen, damit die Löhne und andere Kostenpunkte überschaubar bleiben", so Dudenhöffer im Gespräch mit pressetext.
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