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pte20201118021 Forschung/Entwicklung, Umwelt/Energie

Urzeit-Hai hielt größten Zähne gut versteckt

Kiefer klappten nicht nur nach unten, sondern drehten sich auch zugleich nach außen


Urzeit-Hai: Größere Zähne blieben verborgen (Bild: Christian Klug, uzh.ch
Urzeit-Hai: Größere Zähne blieben verborgen (Bild: Christian Klug, uzh.ch

Zürich (pte021/18.11.2020/12:30) - Manche, wenn nicht sogar alle Haie, die vor 300 bis 400 Mio. Jahren in der Urzeit lebten, klappten ihre Kiefer nicht nur nach unten, sondern drehten sie zugleich nach außen. So konnten sie ihre größten, schärfsten und nach innen gerichteten Zähne bei Fangen der Beute optimal zum Einsatz bringen. Dies haben Forscher der Universitäten Zürich (UZH) http://uzh.ch und Chicago http://uchicago.edu mittels Computertomografie und 3D-Druck herausgefunden.

Spezielle Kieferkonstruktion

Die Beschaffenheit und Funktionsweise dieser eigentümlichen Kieferkonstruktion haben die Experten anhand eines 370 Mio. Jahre alten Knorpelfischs aus Marokko untersucht. Mittels Computertomografie konnten sie den Kiefer nicht nur rekonstruieren, sondern auch dreidimensional ausdrucken. Dies ermöglichte ihnen, seine Funktionsweise nachzustellen und zu testen.

Die beiden Unterkiefer-Seiten waren einst, anders als beim Menschen, nicht in der Mitte verschmolzen. Dies ermöglichte es den Tieren, die Kieferhälften nicht nur nach unten zu klappen, sondern sie zugleich automatisch auch nach außen zu drehen. "Durch diese Drehung stellen sich die jüngeren, größeren und spitzeren Zähne auf, die normalerweise ins Innere des Maules zeigten. So konnte die Beute besser aufgespießt werden. Mit der Innendrehung beim Schließen der Kiefer ziehen die Zähne den Fang dann gleich ein Stück weit ins Maul hinein", so Erstautorin Linda Frey.

Saugschnappen sichergestellt

Die Kieferkonstruktion hatte nicht nur den Vorteil, dass die größeren, nach innen gerichteten Zähne gebraucht werden konnten. Es ermöglichte auch das sogenannte Saugschnappen, wie Frey erläutert: "In Kombination mit der Auswärtsbewegung bewirkte das Öffnen der Kiefer einen Wasserstrom nach innen, das Schließen einen mechanischen Zug, um die Beute gleichzeitig sicher festzuhalten und ruhigzustellen."

(Ende)
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