URL-Scans können zur Gefahr werden
Schutz vor verdächtigen Webseiten kann laut neuen Forschungsergebnissen nach hinten losgehen
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URL-Scans können die Sicherheit gefährden (Bild: Lea Mosbach/CISPA)
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Saarbrücken/Bochum/Venedig (pte001/11.08.2026/06:00)
Sicherheitsvorkehrungen können zum Sicherheitsrisiko werden. Auf dieses Kuriosum machen Forscher des CISPA - Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit aufmerksam. Ausgangspunkt der Gefahr sind URL-Scan-Dienste, die mittlerweile ein fester Bestandteil moderner Sicherheitsabläufe sind. Sie helfen dabei, Phishing-Websites oder Malware frühzeitig zu erkennen und Nutzer zu warnen, bevor diese eine URL aufrufen.
Automatische Überprüfung
Die Vorgehensweise einiger dieser Dienste – die Veröffentlichung gescannter URLs – kann jedoch unbeabsichtigt sensible Nutzerdaten offenlegen. Der CISPA-Forscher Ali Mustafa führte mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre sowie von der Universität Ca' Foscari die erste systematische Untersuchung der Risiken durch, die sich aus dieser Praxis ergeben.
Scan-Dienste wie URLScan, VirusTotal oder Cloudflare Radar analysieren Webseiten automatisch auf verdächtige Inhalte. "Sie überprüfen beispielsweise Netzwerkanfragen, die Reputation von Websites oder eingebettete Skripte und helfen so Unternehmen und Privatpersonen, bösartige Websites frühzeitig zu erkennen", erklärt Mustafa.
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