pte19980320014 in Business
Unterrichtsministerium feiert 150 Jahr-Jubiläum
Publikationen, Konzerte und Vortragsreihen zum Revolutionsjahr
Wien (pte) (pte014/20.03.1998/20:13)
Das Unterrichtsministerium begeht am Montag, 23. März, sein 150 Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlaß wird eine Jubiläums-Broschüre über "Das Haus am Minoritenplatz" herausgegeben und ein Konzertabend im Palais Lobkowitz veranstaltet (30. März). Zudem erscheint ein Sonderheft in Politischer Bildung, das ab April an die Schulen versandt wird, und ein Informationsblatt über Ausstellungen, spezielle Publikationen und eine Vortragsreihe zum Revolutionsjahr. (per Fax 01/531 20-3123 oder E-mail politische.bildung@bmuk.gv.at erhältlich).Am 23. März 1848 wurde das Unterrichtsressort von Kaiser Ferdinand als "Ministerium des öffentlichen Unterrichts" gegründet. Die Amtszeit der derzeitigen Ministerin Elisabeth Gehrer ist bereits die 99. Legislaturperiode seit 1848. Erster Minister war Franz Freiherr von Sommeruga, ehemaliger Lehrer und Erzieher von Kaiser Ferdinand. Zur den weiteren bekannten Namen zählen Leo Graf Thun-Hohenstein (1849-1860), der die Grundstrukturen des geltenden Schulsystems festlegte; Heinrich Drimmel (1954-1964), dessen Schulorganision für die Zweite Republik auch heute noch Bestand hat, und Fred Sinowatz (1971-1983), in dessen Amtszeit das derzeit geltende Schulunterrichtsgesetz entstanden ist.
Unter der jetzigen Ministerin Elisabeth Gehrer wird die Vernetzung der Schulen vorangetrieben. Mit der aktuellen Technologieoffensive des Ministeriums werden täglich drei neue Schulen ans Internet angeschlossen. Bis zum Jahr 2.000 sollen alle 6.200 Schulen am Netz sein. Die hauseigene Amtsbibliothek am Minoritenplatz, die schon 1849 eingerichtet wurde, ist eine der modernsten Pädagogik-Sammlungen. Sie verfügte 1853 schon über 12.000 Bände. Bis heute ist der Bestand auf 420.000 Bücher und mehr als 1.000 Zeitschriften angewachsen.
Die Amtsinhaber des Unterrichtsressorts in der Zweiten Republik in chronologischer Reihenfolge: Felix Hurdes (1945-52), Ernst Kolb (1952-54), Heinrich Drimmel (1954-64), in dessen Amtszeit die neuen Schulgesetze von 1962 beschlossen wurden, Theodor Piffl-Percevic (1964-69), Alois Mock (1969-70), Leopold Gratz (1970-71), Fred Sinowatz (1971-83), Helmut Zilk (1983-84), Herbert Moritz (1984-87), Hilde Hawlicek (1987-90), Rudolf Scholten (1990-94), Erhard Busek (1994-95) und Elisabeth Gehrer (ab 1995). http://www.bmuvie.gv.at (Ende)
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