pts20001107040 in Forschung
Uniklinik Innsbruck: Hochgeschwindigkeitsnetz von Alcatel
Wien/Innsbruck (pts040/07.11.2000/14:36)
Das erste Gigabit Backbone-Netz einer Uni-Klinik in Österreich wurde kürzlich in der renommierten Universitätsklinik Innsbruck, einem Unternehmen der Tiroler Landeskrankenanstalten GesmbH (TILAK), in Betrieb genommen.Unter einem Backbone-Netz kann man sich ein zentrales "Nervennetz" im technischen Sinn vorstellen, über das der gesamte Datenverkehr der Klinik - ob Bild, Ton, Text oder Sprache - fließt. Das von der E-Business Group der Alcatel Austria gelieferte Backbone-Netz hat eine Kapazität, mit der gleichzeitig entweder 15.000 Telefongespräche oder 60.000 Seiten DIN A4 oder 3000 Videoprogramme übertragen werden können. Die Fachplanung dafür führten Dipl.-Ing. Kurt Krenn von der Firma Tech Consult Salzburg und der Projektleiter der TILAK, Ing. Romed Giner, durch.****
Für die Klinikorganisation bedeutet diese Investition, dass über das neue Hochgeschwindigkeitsnetz medizinische Patientendaten, wie z.B. digitales Röntgen oder Befundung, rund zehn Mal schneller als mit den bisherigen Systemen übertragen und überall abgerufen werden können. Damit stehen den medizinischen und pflegerischen Mitarbeitern alle Informationen schnell und sicher zur Verfügung, ohne lange Wartezeiten für das Abrufen von Daten in Kauf nehmen zu müssen. Für Ärzte ist dies eine der Voraussetzungen für die Qualität ihrer diagnostischen und wissenschaftlichen Arbeit. Das durch seine hohe Ausfallsicherheit gekennzeichnete Netzwerk ist innerhalb eines Zeithorizonts von etwa fünf Jahren auch für Zukunftsperspektiven in medizinischer Forschung und Lehre gerüstet: Videoübertragungen von Operationen in Vortragssäle sind damit ebenso möglich wie Teleradiologie.
Das Gesundheitswesen und besonders die Krankenanstalten stehen immer mehr unter Kostendruck und sind zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt. Sie und ihre Mitarbeiter müssen sich daher mehr an den Patienten orientieren und sich ihnen gegenüber als Dienstleister verstehen. Modernste, zukunftsweisende Technologien versetzen heute auch große Krankenanstalten, wie die Universitätsklinik Innsbruck, in die Lage, dieser Rolle gerecht zu werden.
Die Alcatel E-Business Group hat sich über die letzten Jahre zu einem führenden Integrator für die österreichischen Unternehmens- und Behördenkunden etabliert. Alcatel realisierte das Projekt für die TILAK mit dem Flaggschiff Omni Core aus der Produktreihe der Omni Switches, die zukunftssichere und konvergente Lösungen für die verschiedensten Kundensegmente ermöglichen. Insgesamt lieferte Alcatel
vier Backbone Switches, rund 200 "stackable Switches" als "Knotenpunkte" und die dazugehörige Software, und errichtete damit ein zukunftsweisendes System in modernster Technologie.
"Für uns bedeutet dieser Auftrag und dessen erfolgreiche Implementierung die Bestätigung der technologischen Spitzenposition unserer Konvergenzprodukte im Bereich Telefonie und Daten, wo der Alcatel-Konzern in den letzten beiden Jahren mehr als 200 Mrd. Schilling in den USA investierte. Diese Hi-Tech-Lösungen "made by Alcatel" stehen nun seit wenigen Monaten auch unseren Kunden zusammen mit den einschlägigen Serviceleistungen rund um die Uhr zur Verfügung", sagte Helmut Reisinger, Geschäftsführer der Alcatel E-Business Vertriebs Ges.m.b.H.
http://www.alcatel-ebusiness.at
Dr. Georg Lechleitner, Leiter der Abteilung Informationstechnologie der TILAK betonte: "Mit dem neuen IT-Netzwerk wurden die technischen Voraussetzungen für die Ausbreitung strategischer Softwarelösungen geschaffen. Dazu gehören das digitale Bildverarbeitungssystem PACS und das klinische Informationssystem KIS sowie die Ausweitung von Internet-Technologien im Krankenhaus und für Telemedizin."
Tiroler Landeskrankenanstalten Ges.mb.H.
Landeskrankenhaus Innsbruck - Universitätskliniken
Abteilung Informationstechnik
Tel.: 0512/504-4459
e-mail: romed.giner@tilak.or.at (Ende)
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| Tel.: | 01/27722-5444 |
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