pte20081117015 in Business
Trotz Protesten kein Verbot für Google Street View
Datenschützer fordern Chance zum Widerspruch für alle Bürger
Hamburg (pte015/17.11.2008/12:14)
Der Internetkonzern Google muss vor der Erhebung von Bildern für den umstrittenen Geodienst Street View allen Bürgern rechtzeitig eine Chance zum Widerspruch einräumen. Darauf einigten sich deutsche Datenschützer laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus im Rahmen des Düsseldorfer Kreises. Das Gremium, das die Einhaltung des Datenschutzes im nicht-öffentlichen Raum kontrolliert, tritt einmal jährlich zusammen, um die wichtigsten Standpunkte abzustimmen. Trotz der massiven Proteste gegen die Google-Kamerateams in Schleswig-Holstein ist es offenbar nicht möglich, den Dienst in Deutschland zu verbieten. "Zur Aufgabe des Dienstes können wir Google nicht zwingen", erklärt der Hamburger Datenschutzbeauftragte Hartmut Lubomierski. Man habe sich aber auch darauf geeinigt, dass Fotoaufnahmen unzulässig seien, die neben Autokennzeichen und Personen auch Hausnummern zeigen.
Profitieren Sie von
unabhängigem Journalismus!
Lesen Sie mit pressetext Abo+ weiter und unterstützen Sie
Qualitätsberichterstattung für nur 1 EUR pro Woche!
Wenn Sie bereits ein Konto haben, loggen Sie sich ein.
Das Angebot beläuft sich auf 1 EUR pro Woche bzw. 49 EUR im Jahr
– und das, solange Sie wollen. Sie bleiben flexibel, denn Ihr pressetext Abo+
passt sich an Ihre Lesegewohnheiten an und ist jederzeit kündbar
