Tourismus bringt besondere Fähigkeiten hervor
Angeblich niedrig qualifizierte Arbeit hat laut Studie der University of Surrey speziellen Wert
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Brigitte Stangl: Tourismus-Jobs sind für Expertin etwas Besonderes (Foto: surrey.ac.uk) |
Guildford/Weybridge (pte004/27.03.2026/06:15)
Im Tourismus und Gastgewerbe arbeitende Menschen entwickeln mehr als 100 Kompetenzen - von Empathie und Widerstandsfähigkeit bis hin zu Problemlösungs- und Kommunikationskompetenzen. Das besagt eine Untersuchung der University of Surrey. Diese Fähigkeiten seien in allen Bereichen der Wirtschaft gefragt. Das widerspricht all denen, die diese Arbeit als gering qualifiziert abtun.
Gegenpol zu Künstlicher Intelligenz
Den Experten nach fungiert der Sektor als "Kompetenzökosystem", wie es auch die European Travel Commission bezeichnet. Der Tourismussektor fördert menschliche Fähigkeiten, die in vielen Wirtschaftszweigen außerhalb des Tourismus gefragt sind, unterstreichen die Wissenschaftler.
"Da Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Arbeitsplätze tangiert, sind die Fähigkeiten, die am wichtigsten sein werden, jene, die Maschinen nur schwer nachahmen können - Empathie, Anpassungsfähigkeit, die Fähigkeit, eine Verbindung zu anderen Menschen herzustellen. Unsere Forschung zeigt, dass Millionen von Menschen im Tourismus und im Gastgewerbe diese Fähigkeiten täglich unter Beweis stellen", sagt Surrey-Wissenschaftlerin Brigitte Stangl.
Unterstützung für Kinder und Ältere
Die Erkenntnisse der Forscher lassen sich allerdings auch anderweitig nutzen. Sie führten zur Gründung von ConnectPlayWise. Das Unternehmen entwickelt digitale Lern-Tools, darunter eine generationsübergreifende Plattform, die Kinder und ältere Erwachsene durch Minispiele miteinander verbinden soll, um die sozial-emotionalen Fähigkeiten der Kinder zu verbessern und die Einsamkeit älterer Erwachsener zu verringern.
"Was als akademische Studie begann, hat sich zu etwas viel Umfassenderem entwickelt. Zu sehen, wie Kinder sich durch digitales Spielen mit diesen Ideen auseinandersetzen, zeigt uns, dass die Forschung weit über ihr ursprüngliches Publikum hinaus Resonanz findet", unterstreicht Stangl abschließend.
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