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ptp20190627027 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation

TIS und IDG veröffentlichen Studie zur Compliance im Corporate Treasury

Durch Zentralisierung von Zahlungsverkehrsprozesse den Herausforderungen aus EU-DSGVO begegnen


Sanction Screeningals, integraler Teil des Zahlungsprozesses (© Adobe Stock)
Sanction Screeningals, integraler Teil des Zahlungsprozesses (© Adobe Stock)

Walldorf (ptp027/27.06.2019/10:30) - Die TIS (Treasury Intelligence Solutions GmbH), Anbieter der gleichnamigen Cloud-Plattform für das Management unternehmensweiter Zahlungen, der Liquidität und der Bankbeziehungen weltweit, hat zusammen mit der IDG Business Media GmbH eine Studie über die Bedeutung von Compliance und Sanction Screening im Corporate Treasury veröffentlicht.

EU-DSGVO, IT-Sicherheitsgesetz und EU-Zahlungsrichtlinie zeigen ihre Wirkung: Nur noch 24,1 Prozent der Firmen messen den betreffenden Compliance-Herausforderungen keine (16,7 Prozent) oder nur eine sehr geringe (7,5 Prozent) Bedeutung zu. Dies sind Ergebnisse einer Befragung unter 181 deutschen Unternehmen, welche die IDG Business Media GmbH im Auftrag der TIS durchgeführt hat.

Compliant zu sein, dazu zählt, einheitliche Prozesse im Zahlungsverkehr zu etablieren. An dieser Stelle gibt es laut IDG-Studie noch großen Handlungsbedarf. Über 50 Prozent der Unternehmen haben ihre Prozesse im Zahlungsverkehr bislang nur teilweise oder gar nicht aufeinander abgestimmt. Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu Compliance ist ein durchgängiges Online Sanction Screening. Verbaler Aufgeschlossenheit zum Trotz verfolgen viele Unternehmen dieses Thema derzeit nicht mit einer geordneten Struktur. Nur 35 Prozent verfügen über ein dediziertes Online Sanction Screening.

Die Lösung besteht darin, Sanction Screening zu zentralisieren und als integralen Bestandteil des Zahlungsprozesses durchzuführen. Damit Unternehmen stets wissen, ob die eigenen Geschäftsbeziehungen sicher sind, scannt das Sanction Screening automatisiert alle geplanten Zahlungsprozesse noch vor den finalen Transaktionen. So können Unternehmen 100 % regelkonform sein und Sanction Screening wird zum Teil eines Straight-Through Processing.

Bei der TIS ist die Sanktionsprüfung mit dem Bank Transaction Manager verbunden. Die cloud-basierte Plattform für unternehmensweite Zahlungen und Liquiditäts-Management schafft durchgehende Prozesse zwischen Banken und dem internen ERP-System. Sie automatisiert den Zahlungsverkehr für alle Niederlassungen und alle Banken, indem sie neue Zahldateien aus dem ERP-System selbständig an die ausgewählte Bank überträgt und dafür in das jeweils erforderliche Bankformat konvertiert.

In diesen Prozess wird die Funktion des Sanction Screening fest verankert. Geprüft werden dabei alle Zahlungen: manuelle Zahlungen, manuelle Datei-Uploads ebenso wie solche, die über das ERP-System eingehen - eine Integration aus Zahlungsverkehr, Sanktionsprüfung, ERP-System und Bankkonnektivität. Jörg Wiemer, CEO der TIS: "Es ist erstaunlich, wie viele Unternehmen im Bereich Online Sanction Screening Nachholbedarf haben. Die Studie hat unsere bisherigen Erfahrungen aus der Praxis bestätigt. Es gibt viele Lücken im Zahlungsverkehr, die schwerwiegende Auswirkungen für Unternehmen und verantwortliche Mitarbeiter haben können, doch es gibt effektive Lösungen. Man muss nur die richtigen Stellschrauben und Tools kennen."

Hier die Studie Corporate Treasury herunterladen: http://bit.ly/2X372FL

(Ende)
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