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The Big Five – Nr. 4: Sexualität

Zwischen Lust und Last


The Big Five – Nr. 4: Sexualität (Bild: Spiraldynamik®)
The Big Five – Nr. 4: Sexualität (Bild: Spiraldynamik®)

Zürich (pts005/26.08.2026/06:30)

Sex kann Energiequelle sein – oder Stressfaktor. Er belebt, verbindet, heilt. Gleichzeitig steht er in Konkurrenz zu Stresshormonen, ist ideologisch belastet und gesellschaftlich umkämpft. Wer Sexualität versteht, entdeckt ein Potenzial für Gesundheit, Nähe und Lebenskraft – Vortrag mit Dr. med. Christian Larsen am 16. September 2026 in Zürich. Herzlich willkommen. Die Kernbotschaften in dieser News:

Einführung – warum dieses Thema zählt

Fünf Gründe machen Sexualität & Stress zu einem eigenständigen Thema, wenn es um Lebenskraft und «erneuerbare Energie» geht:

  1. Sex wirkt vitalisierend.
  2. Er steht biochemisch im Wettstreit mit Stress.
  3. Er ist der zweitstärkste Trieb nach Hunger.
  4. Er ist ideologisch zwischen Prüderie und Pornografie gefangen.
  5. Er ist durch Gender-Debatten und Digitalisierung emotional aufgeladen.

    Und doch: Sexualität bleibt eine der stärksten Gesundheitsressourcen.

Pioniere der Sexualität – von Tempeln bis Forschungslaboren

Südindische Tempel zeigen Kamasutra ohne Tabu. In den 1960ern untersuchten William Masters und Virginia Johnson erstmals wissenschaftlich den menschlichen Sexualzyklus und prägten die moderne Sexualtherapie. Später brachten Osho und Diana Richardson eine neue Sprache für Intimität: Slow Sex, Achtsamkeit, Begegnung. Heute sehen wir das Gegenteil: Jugendliche, die aus Angst vor Blossstellung nach dem Sport nicht mehr duschen. Digitalisierung hat Nähe und Flirt verkompliziert – ein Alarmsignal für Gesellschaft und Gesundheit.

Physiologie der Sexualität – Hormone und Nerven im Spiel

Zwei Systeme sind bestimmend: Hormone und vegetatives Nervensystem.

Hormone: Oxytocin, das Kuschelhormon, schafft Verbundenheit – bei Geburt, Verliebtsein, Nähe. Es wirkt auf Schlaf, Wohlbefinden und Bindungsfähigkeit.

Nervensystem: Sympathikus (Adrenalin, Kampf-Flucht) und Parasympathikus (Vagus, Entspannung, Nähe) wirken zusammen. Liebesspiel braucht Entspannung, Orgasmus die Balance beider Systeme. Faszinierend: Totstellreflex und Orgasmus – zwei Extreme desselben komplexen Zusammenspiels.

Sex versus Stress – ein biochemisches Patt

Aus Cholesterin entstehen entweder Cortisol (Stress) oder Sexualhormone (Östrogen, Testosteron, Progesteron). Dauerstress blockiert Lust. Umgekehrt baut erfüllte Sexualität Stress ab. Moderne neurobiologische Stressdiagnostik – Cortisol im Speichel, Neuro-Metabolite im Urin, HRV-Messung – zeigt die Balance schwarz auf weiss.
Praktische Übung: Sex oder Stress – spüre, welcher Modus in deinem Körper dominiert.

Sex und Gender – Biologie trifft Gesellschaft

Sex ist Biologie: Chromosomen, Hormone, Körpermerkmale. Gender ist Kultur: Identität, Rollen, Sprache. Zwischen beidem herrscht Spannung. Gesellschaftlich spaltet das Thema, wie einst Pandemie oder Politik. Meine Haltung: neutrale Zone – Toleranz und Integration. Denn ohne integrative Sicht droht gesellschaftlicher Bruch.

Praktische Tipps – die vier Phasen einer Beziehung

  1. Verliebtsein – Alchemie und Bonding
  2. Konflikt & Auseinandersetzung – Sex, Kinder, Geld, Freude, Ferien, Wohnort ...
  3. Burnout – Leere, fehlende Anziehung, Seitensprunggefahr, Beziehungsabbruch.
  4. Partnerschaft – Bonding, Vertrauen, Kreativität, Tragfähigkeit.

Die meisten Beziehungen scheitern in Phase 2 oder 3. Wer Phase 4 erreicht, gewinnt Stabilität und oft neue Formen der Intimität. Praktische Übung: Standortbestimmung – nächster Schritt?

Q&A: Genügend Zeit für Fragen, Antworten und Tipps

The Big Five – fünf Vorträge für deine Gesundheit

Fünf Quellen der Lebenskraft – Atem, Ernährung, Bewegung, Sexualität & Stress, Schlaf & Bewusstsein – bilden die Grundlage für Vitalität und Wohlbefinden. Erlebe, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Übungen und alltagsnahe Tipps dein Leben bereichern.

Die Themen & Daten im Überblick

The Big Five – die fünf Quellen von Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden Vortragsreihe 2026

Ort: Zürich (und online), direkt am Schaffhauserplatz (Hofwiesenstrasse 2, 8057 Zürich)
Zeit: jeweils Mittwoch, 19 bis 20.30 Uhr (inklusive Q&A)
Anmeldung - online >>
Vortragender: Dr. med. Christian Larsen
Kosten: CHF 40 pro Abend p.P.
Präsenz-Teilnehmerzahl beschränkt, Berücksichtigung gemäss Eingang
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(Ende)
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