pte20091002025 in Leben
Teamsport führt zum Endorphinrausch
Forscher auf der Spur der Motivations-Mechanismen
Oxford (pte025/02.10.2009/13:50)
Führen mehrere Menschen Bewegungen aktiv und völlig synchron aus, so steigert das bei ihnen die Ausschüttung der Glückshormone Endorphine. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Oxford http://www.icea.ox.ac.uk in der Zeitschrift Biology Letters. Sie konnten nachweisen, dass synchron betriebene Sportarten die Wahrnehmung und Erträglichkeit von Schmerz steigen lassen, was als Nachweis für Endorphine gilt. "Die Hormonausschüttung bei Sport ist deutlich höher, wenn er in der Gruppe ausgeführt wird als wenn man ihn alleine betreibt", erklärt die Studienleiterin Emma Cohen gegenüber pressetext. Hauptanliegen der Studie sei es gewesen, Motivationsprozesse näher zu entschlüsseln, mit denen sich Menschen aneinander binden, besonders wenn synchrones Verhalten im Spiel ist.
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