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Sympathie für Frauen wichtiger als für Männer

Tests an der Universität Hamburg belegen geringere Bedeutung für das männliche Geschlecht


Menschen: Geschlecht entscheidet mit (Foto: pixelio.de, S. Hofschlaeger)
Menschen: Geschlecht entscheidet mit (Foto: pixelio.de, S. Hofschlaeger)

Hamburg (pte009/28.01.2020/10:30) - Sympathie ist laut einer Studie der Universität Hamburg http://uni-hamburg.de ein Einflussfaktor bei den Interaktionen zwischen Frauen, Männern und Frauen, aber nicht zwischen Männern. Die Forscher haben Experimente durchgeführt, bei denen die Teilnehmer die Sympathiewerte anderer Probanden aufgrund von Fotos bewerten sollten. Details wurden im "Economic Journal" veröffentlicht.

Frauen emotionaler

Die Studienteilnehmer wurden in Paare aufgeteilt. Das Foto des Partners wurde ihnen zuvor gezeigt und mitgeteilt, wie ihr Partner sie bewertete. Als nächstes spielten die Paare Spiele, bei denen die Belohungen vom Ausmaß der Kooperation abhingen. Bei einem Spiel entschieden sich die Teilnehmer, einen ganzzahligen Wert von einer anfänglichen Dotierung von sechs Euro für ein gemeinsames Projekt beizutragen.

Insgesamt trugen Männer im Durchschnitt 4,05 Euro bei, Frauen 3,92 Euro. Es zeigte sich, dass in gleichgeschlechtlichen Paarungen Männer in Teams mit einer niedrigen und einer hohen gegenseitigen Sympathie ähnliche Beträge beitrugen. Sympathie dürfte daher kein Faktor sein, der ihre Entscheidung beeinflusst hat. War die gegenseitige Sympathie in Frauen-Teams gering, trugen sie durchschnittlich 30 Prozent weniger zum gemeinsamen Projekt bei.

Männer sehen Vorteile

Bei gemischtgeschlechtlichen Paarungen trugen Frauen bei einer großen gegenseitigen Sympathie durchschnittlich 4,70 Euro zum Projekt bei. Bei geringer Sympathie war dieser Wert um rund 37 Prozent geringer. Im Gegensatz zu gleichgeschlechtlichen Teams spielte die Sympathie bei Männern in diesen Paarungen eine Rolle. War die gegenseitige Sympathie gering, fiel ihr Beitrag 50 Prozent geringer aus als wenn die gegenseitige Sympathie groß war.

Bei den zehn Runden des Koordinationsspiels zeigte sich, dass Frauen in gleichgeschlechtlichen Paarungen bei geringer Sympathie deutlich niedrigere Zahlen wählten. Männer in gleichgeschlechtlichen Paarungen wählten von Beginn an hohe Zahlen. Die gegenseitige Sympathie spielte dabei keine Rolle. Bei gemischtgeschlechtlichen Paarungen stand die gegenseitige Sympathie bei Männern und Frauen positiv mit den ausgewählten Zahlen in Zusammenhang.

Laut Forschungsleiterin Leonie Gerhards weisen diese Ergebnisse auf einen Sympathie-Faktor hin, der eine neue Perspektive zu den Geschlechterunterschieden bei den Arbeitsmarktergebnissen liefert. "Sympathie spielt für Frauen in jeder ihrer Interaktionen eine Rolle. Bei Männer ist das nur der Fall, wenn sie mit dem anderen Geschlecht interagieren." Für Frauen sei Sympathie in allen ihren Interaktionen ein Wert. Bei Männern spiele sie nur bei Interaktionen mit dem anderen Geschlecht eine Rolle.

(Ende)
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Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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