pte19980322001 in Business
Studie: Deutsche Unternehmen verschlafen Euro-Einführung
"Kein Softwareprogramm, das nicht von Umstellung betroffen wäre"
Frankfurt (pte) (pte001/22.03.1998/07:00)
Die deutschen Unternehmen verschlafen die Einführung des Euro und die Datumsumstellung im Jahr 2000 - zumindest wenn es nach einer Umfrage geht, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Frankfurter Softwareherstellers Sage KHK durchgeführt hat. Obwohl 80 % der Befragten mit einem pünktlichen Start der Währungsunion rechnen, hat sich erst ein Drittel konkret mit der Thematik Euro-Einführung befaßt. Ähnlich die Datumsumstellung zum Jahrtausendwechsel: Für fast 70 % der befragten Unternehmen ist das noch kein Thema. Erst magere 8 % haben bereits konkrete Maßnahmen ergriffen.Trotz zahlreicher Informationsveranstaltungen und Broschüren verschiedenster Stellen scheinen Unternehmen die Tragweite der Umstellungen noch nicht erfaßt zu haben: 75 % der Firmen, die EDV für ihre Buchhaltung einsetzen, sind der Meinung, daß keine großen Änderungen auf sie zukommen. Ebenso sehen 80 % der Unternehmen, die die Auftragsbearbeitung EDV-gestützt abwickeln, keinen nennenswerten Handlungsbedarf. Nach Ansicht KHK ist dies eine verhängnisvolle Fehleinschätzung, denn es gebe kein Buchhaltungs-, Angebots- oder Rechnungsprogramm, das nicht auf Euro geändert werden muß. Und es werde viele PCs und Netzwerke geben, die für das Jahr 2000 umgerüstet werden müssen. Info: presse@khk.de http://www.khk.de (Ende)
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